• Themenübersicht Tarifrunde
• Fragen zum Arbeitszeitkonto
• Gesamtschule in Niedersachsen
• Neue Termine RSS-Feed

11.03.2010
Weiße Flecken in der Versorgung
zu erwarten


03.03.2010
GEW: "Jetzt Weichen für den Kurswechsel im Bologna-Prozess stellen"

03.03.2010
Städte und Gemeinden setzen weiter auf neue Gesamtschulen


      weitere Meldungen lesen


Neues
Bezirks- und Kreisverbände
   

 

Gesamtschule in Niedersachsen


10. Mai 2009
Über 10.000 Teilnehmer am 9. Mai 2009 in Hannover
Eine der größten Bildungsdemonstrationen in Niedersachsen


Wann traut sich Wulff eine Kurskorrektur in der Schulpolitik zu?

Eindeutige Erwartungen von Kommunen, Landeselternrat, Schülern und GEW: Es wird Zeit für einen runden Tisch zur Lösung der brennenden Probleme!

Von diesem Erfolg waren die Veranstalter überwältigt. Ihre optimistische Prognose lag bei 5.000, doch gekommen waren mehr als doppelt so viele. Bei dem Demonstrationszug, der fast die gesamte Innenstadt von Hannover umkreiste, war eine große Zahl von Familien mit ihren Kindern zu erkennen. Die an der Planung beteiligten 44 Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen waren an ihren Schullogos zu identifizieren. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen blieben eng zusammen. Phantasievolle selbstgemalte Transparente bestimmten das Bild. Allen stand die Freude über die Kraft gemeinsamen Handelns ins Gesicht geschrieben. „Jeder konnte den Willen der Beteiligten spüren mit weiteren Aktionen aktiv zu bleiben, bis ein Kurswechsel in der Schulpolitik erreicht wird“, kommentierte der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt.





Über 10.000 demonstrieren auf dem Opernplatz gegen die Schulpolitik der Regierung Wulff



mehr


Bildergalerie der Veranstaltung
Fernsehbeitrag des Lokalsenders Oldenburg Eins zur Kundgebung




06. Mai 2009
Zerschlagung der Gesamtschulen


Schaumburger kämpfen gegen die Demontage der IGS

Der Beitrag ist als Download verfügbar




Koalition weiter auf Konfliktkurs


Moderate Kräfte unterliegen bei Suche nach Kompromiss

Die Regierungskoalition hält an ihrem Versuch fest, die Integrierten Gesamtschulen und die integriert arbeitenden Kooperativen Gesamtschulen in ihrem Kern zu zerschlagen.
Die integrierte Sekundarstufe I mit dem gemeinsamen Unterricht von Klasse 5 bis 10 wird zerstört. Die Regierung will dieses Ziel durch die verpflichtende Einführung von Gymnasialkursen und das Streichen des bisherigen 10. Schuljahrgangs für die Teilnehmer dieser Kurse erreichen. Auch das bewährte und bei Eltern und Kommunen beliebte Modell der Vollen Halbtagsgrundschule will die Koalition abschaffen.


mehr


Lesen Sie auch: Offener Brief an den Ministerpräsidenten (PDF-Datei)




06. Mai 2009

Resolution Kreistag Osterholz

Nein zum Turboabitur an den
Gesamtschulen im Landkreis Osterholz


Die Landesregierung plant, dass das Abitur auch an den Gesamtschulen nach 12 Jahren Schulzeit abgelegt werden soll (G 8 Turboabitur). Das Niedersächsische Schulgesetz soll entsprechend geändert werden. Schon ab dem Schuljahr 2010/2011 sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, auch an den Gesamtschulen bereits nach 8 Jahren das Abitur abzulegen. Der Kreistag fordert die Landesregierung auf, die Planungen für das Turboabitur an Gesamtschulen
umgehend zurückzunehmen.

mehr






06. Mai 2009
Schulgesetzentwurf zur Gesamtschule

Heiligenstadt: Hardliner um Wulff haben sich gegen die Vernunft durchgesetzt

Zum am 6. Mai 09 vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes erklärt die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Frauke Heiligenstadt:

„Nicht die Vernunft, sondern die Hardliner um Ministerpräsident Wulff haben sich durchsetzt.“ Zugleich kritisierte Heiligenstadt, dass es kein ordentliches Gesetzgebungsverfahren mit einer Anhörung der Beteiligten geben wird. Es sei niemandem zu erklären, warum ein Gesetz, das zum 1.8.2010 umgesetzt werden soll, nun innerhalb von vier Wochen verabschiedet werden soll. „Der Ministerpräsident will die Proteste gegen die Einführung des Turbo-Abiturs und die Abschaffung der VHTS im Hauruck-Verfahren im Keim ersticken“, so Heiligenstadt.

„Mit dem geänderten Schulgesetz werden die Gesamtschulen gezwungen, das Turbo-Abitur für einen Teil ihrer Schüler und Schülerinnen einzuführen. Damit kommt es zu einer Spaltung der Schülerschaft in unterschiedliche Bildungswege. Das an Gesamtschulen erfolgreich praktizierte gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen wird damit auch erschwert“, so Heiligenstadt.

Heiligenstadt kündigte an, im zuständigen Kultusausschuss eine Verbandsanhörung zu beantragen.



Das Pressemitteilung der SPD-Fraktion ist als Download verfübar.




06. Mai 2009

Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag zum Thema Gesamtschule


CDU und FDP rasen in die Sackgasse


Scharfe Kritik am Schulgesetzentwurf der Regierungsfraktionen äußerte die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter. Insbesondere das "sture Festhalten" am Turbo-Abi für die Gesamtschulen zeige, dass die "CDU und FDP mit ihrer Schulpolitik in die Sackgasse rasen", sagte die Grünen-Politikerin am 6. Mai in Hannover.

"Die Regierung kriegt das Turbo-Abi in den Gymnasien nicht in den Griff. Jetzt will sie es auch den Gesamtschulen aufzwingen", kritisierte Korter und forderte die Landesregierung auf, endlich den Willen der Eltern und der Schüler ernst zu nehmen und auf immer neue Schikanen gegen die Gesamtschulen zu verzichten.

Als "Unverfrorenheit" bezeichnete die Grünen-Politikerin die Absicht von CDU und FDP, die Schulgesetzänderung im Schnellverfahren durch den Landtag zu peitschen. Offenbar gehe es der schwarz-gelben Koalition nur noch darum, die Kritiker, die auch in ihren eigenen Reihen immer zahlreicher werden, schnell zum Schweigen zu bringen.




Neue Version für „Hölle, Hölle, Hölle“ unterstützt Bildungsproteste

GRÜN mit „Karaoke-KO“ für Ministerin Heister-Neumann

Hölle, Hölle, Hölle – die Landtagsgrünen steigen musikalisch in die Vorbereitung der landesweiten Protestaktionen gegen die Bildungspolitik der schwarz-gelben Landesregierung ein. Mit "schräger Mundorgel-Klampfe und tiefer gelegtem Text" nimmt die Oppositionsfraktion die Mängel in der Unterrichtsversorgung, das Turbo-Abi und die IGS-Blockade aufs Korn. Zur Melodie eines Wolle-Petry-Krachers heißt das Ganze jetzt "Waaaahnsinn – so wird unsere Schule zur Hölle – eiskalt lässt man alle Chancen krepiern….".

Zu hören ist der "Karaoke-KO für Kultusministerin Heister-Neumann" im Internet unter www.gruene-niedersachsen.de gesungen von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ursula Helmhold, der schulpolitischen Sprecherin Ina Korter und einigen MitarbeiterInnen.




Praktisch: das Textblatt und passende Gitarrengriffe zur demotauglichen Begleitung des Gassenhauers liefern die Grünen im Internet gleich mit.

Die Karaoke-Version zum mitsingen auf unserem Youtube-Channel
Liederzettel "Wahnsinn" - mit Text und Gitarrengriffen
Wahnsinn - Unsere Version als MP3

Neun Jahre gemeinsame Schule für alle - auf jeden kommt es an!
mehr: www.neue-schule-niedersachsen.de




26. März 2009
Tölle fordert: „Gesamtschulen keine Steine in den Weg legen“

DGB gegen Turbo-Abitur an Gesamtschulen


Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die niedersächsische Landesregierung auf, die Pläne zur Einführung des Turbo-Abiturs an den Integrierten Gesamtschulen schleunigst zurückzunehmen. DGB-Landesvorsitzender Hartmut Tölle sagte: "Der heutige Protest an Gesamtschulen in ganz Niedersachsen zeigt, dass die Pläne der Landesregierung eindeutig am Willen der Eltern und SchülerInnen vorbeigehen."

mehr




25. März 2009
Schreiben des GEW-Landesvorstzenden Eberhard Brandt

Aktionshöhepunkte am 9. Mai in Hannover und Mitte Juni in Großstädten vorbereiten


Regierungskoalition forciert Angriffe auf Gesamtschulen und VHGS
Provokative Untätigkeit gegenüber Personal- und Nachwuchsmangel
Unterrichtsausfall, größere Klassen und Mehrbelastung vorprogrammiert


Die Auseinandersetzung mit der aktuellen Bildungspolitik der Landesregierung nimmt neue Formen an, die auch neue Herausforderungen für die GEW mit sich bringen. Nach den Osterferien und im Früh-sommer, also am 9. Mai in Hannover und Mitte Juni in verschiedenen großen Städten Niedersachsens wird es Höhepunkte von Aktivitäten geben, auf die ihr Euch jetzt schon einstellen könnt.
Unsere Gewerkschaft steht mit ihrer Kritik nicht allein. Das ist auch kein Zufall, sondern liegt daran, dass wir die Interessen der Beschäftigten in den Schulen vertreten und auch die Interessen der Schülerinnen und Schüler, ihrer Eltern, sowie der kommunalen Schulträger, die sich um eine Optimierung des Bildungsangebots in ihrem Territorium bemühen.


Schreiben des GEW-Landesvorsitzenden Eberhard Brandt ist hier als PDF verfügbar
"Resolution Kreistag Osterholz: Nein zum Turboabitur an den Gesamtschulen im Landkreis Osterholz" ist hier als PDF verfügbar
Aufruf zur Protestaktion am 09. Mai 2009 in Hannover ist hier als PDF verfügbar
Erklärung "Regierungsfraktionen folgen Wulff im schulpolitischen Blindflug" ist hier als PDF verfügbar





05. März 2009
Überlegungen zur Absicht der Landesregierung, an den niedersächsischen IGS das Abitur nach zwölf Jahren einzuführen


Bleiben die IGS „Integrierte“ Gesamtschulen?


Das Argumentationspapier ist als Download verfügbar.




03. März 2009

Schreiben des Vorsitzenden Eberhard Brandt

Protest gegen die Zerschlagung der Integrierten Gesamtschulen
Damit kommt Wulff nicht durch!


An
- die Leiterinnen und Leiter der Gesamtschulen
- die Personalräte der Gesamtschulen
- die Kollegien der Gesamtschulen
- die GEW-Landesfachgruppe Gesamtschulen
- den Landesvorstand der GEW

Das Schreiben der GEW sind als Download verfübar.
Die Presseinformation des Elternverbandes für Gesamtschulen Niedersachsens ist als Download verfübar.




21. Januar 2009

Zwei-Säulen-Schulsystem geht in die falsche Richtung

GEW: Eltern und Kommunen setzen auf IGS mit direktem Weg zum Abitur

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen, Eberhard Brandt, kritisiert die Ankündigung aus der Landesregierung und ihren Landtagsfraktionen, die Krise der Hauptschule durch die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen lösen zu wollen. Brandt weist zugleich das Kompromissangebot des SPD-Landesvorsitzenden Duin an die Landesregierung scharf zurück, der sich laut Pressemeldungen für ein Zwei-Säulenmodell ausgesprochen hatte, bei dem Gesamtschulen abgeschafft und mit Haupt- und Realschulen zusammengelegt werden sollen.


mehr


Zwischenbilanz des Vorsitzenden Eberhard Brandt ist hier als PDF verfügbar
download


19. Januar 2009
Schaumburger wehren sich gegen „Gesamtschulen zweiter Klasse“

Eindrucksvolle Kundgebung in der Kreisstadt Stadthagen

Mehr als 150 Teilnehmer haben am 11. Dezember 2008 bei einer Kundgebung in Stadthagen gegen die Gesamtschulpolitik der Landeregierung protestiert. Wie bereits in der letzten EuW berichtet, will die Landesregierung neue Gesamtschulen nur noch als Halbtagsschulen genehmigen. Diese Absichtserklärung brachte die Schaumburger auf die Barrikaden. Sie wollen keine Demontage der Gesamtschulen akzeptieren und fordern Gesamtschulen, wie sie überall in Niedersachsen existieren, nämlich als Ganztagsschulen.


mehr




17. November 2008
Schul- und Kreisausschuss beschließen drei weitere Integrierte Gesamtschulen

Schaumburger Kreistag beschließt Resolution

Im Land Niedersachsen gibt es sehr viel Unruhe. Grund: die gesetzlich vorgeschriebene Fünfzügigkeit für neue Integrierte Gesamtschulen. In der Verordnung zur Schulentwicklungsplanung vom 2. Juli 2008 ist für neue Integrierte Gesamtschulen die Fünfzügigkeit als Mindestgröße vorgeschrieben. In keiner anderen Schulform gibt es solch eine große Mindestzügigkeit. Haupt- und Realschulen sollen zwei- bis vierzügig sein, die Gymnasien zwei- bis sechszügig. Schon bestehende vierzügige IGS dürfen so bleiben.


mehr




11. Oktober 2008
Resolution

Aktion gegen die gesetzliche Vorgabe zur Fünfzügigkeit an neuen Integrierten Gesamtschulen

Im Land Niedersachsen gibt es sehr viel Unruhe. Grund: die gesetzlich vorgeschriebene Fünfzügigkeit für neue Integrierte Gesamtschulen. In der Verordnung zur Schulentwicklungsplanung vom 2. Juli 2008 ist für neue Integrierte Gesamtschulen die Fünfzügigkeit als Mindestgröße vorgeschrieben. In keiner anderen Schulform gibt es solch eine große Mindestzügigkeit! Haupt- und Realschulen sollen zwei- bis vierzügig sein, die Gymnasien zwei- bis sechszügig. Schon bestehende vierzügige IGS dürfen so bleiben.


mehr


Resolution ist hier als PDF verfügbar
Artikel "Drei Integrierte Gesamtschulen für Schaumburg" ist hier als PDF verfügbar





24. September 2008

Neuauflage der Broschüre

Neugründung von Integrierten Gesamtschulen

Die Broschüre ist hier als PDF verfügbar und kann über den GEW-Landesverband in Papierform angefordert werden
download"


06. August 2008

Landtag verabschiedet Schulgesetznovelle

Gesamtschulen werden schulisches Angebot


Trotz überwiegend negativer Reaktionen bei der Anhörung zu ihrem Gesetzentwurf haben die Fraktionen von CDU und FDP im Niedersächsischen Landtag an ihren Vorstellungen zum Status der Gesamtschulen festgehalten und hohe Hürden für die Neuerrichtung aufgebaut. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wichtigsten Neuregelungen.


mehr




11. Juni 2008

Neue Broschüre

Neugründung von Integrierten Gesamtschulen

Broschüre ist hier verfügbar




02. Juli 2008

GEW: Übergangsgesetz hält nur ein Jahr

Gründungswelle von Gesamtschulen

Der Landtag hat heute endlich beschlossen, dass wieder Gesamtschulen gegründet werden können. In vielen Landkreisen und Städten wird beraten, dass Schulzentren in Integrierte Gesamtschulen umgewandelt werden sollen. Der Bewerberüberhang für das kommende Schuljahr hat bei den bestehenden 32 IGSen Rekordniveau erreicht. Die Anzahl der IGSen muss verdoppelt werden. Etliche Städte haben mit der Planung neuer IGSen begonnen. Der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt erklärt: "Die dritte IGS-Gründungswelle rollt. Wulff konnte das Gründungsverbot nicht mehr aufrecht erhalten."


mehr



01. Juli 2008
Gründungswelle von Gesamtschulen


GEW: Übergangsgesetz hält nur ein Jahr

Der Landtag hat heute endlich beschlossen, dass wieder Gesamtschulen gegründet werden können. In vielen Landkreisen und Städten wird beraten, dass Schulzentren in Integrierte Gesamtschulen umgewandelt werden sollen. Der Bewerberüberhang für das kommende Schuljahr hat bei den bestehenden 32 IGSen Rekordniveau erreicht. Die Anzahl der IGSen muss verdoppelt werden. Etliche Städte haben mit der Planung neuer IGSen begonnen. Der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt erklärt: „Die dritte IGS-Gründungswelle rollt. Wulff konnte das Gründungsverbot nicht mehr aufrecht erhalten.“


mehr



27. Juni 2008

Pressemitteilung der BÜNDNIS 90/GRÜNEN-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

Gesamtschulneugründungen zu lange verschleppt


Wulff für enttäuschte Schüler-Hoffnungen verantwortlich

Die Landtagsgrünen haben Ministerpräsident Wulff und der CDU vorgeworfen, für die enttäuschten Hoffnungen von rund 3.100 an niedersächsischen Gesamtschulen abgelehnten Schülerinnen und Schüler allein verantwortlich zu sein. Ohne vernünftigen Grund sei die Aufhebung des Neugründungsverbots von Gesamtschulen nach einer entsprechenden Ankündigung des Ministerpräsidenten monatelang verschleppt worden, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter am Freitag (heute) in Hannover.


mehr



25. Juni 2008

Offener Brief

Schulgesetzberatung im Landtag

Offener Brief ist hier verfügbar


24. Juni 2008

Regierungsfraktionen geben nach, beharren aber weiter auf rechtlich anfechtbaren Regelungen zur Verhinderung von neuen Gesamtschulen

Zur aktuellen Lage vor der abschließenden Beratung des Schulgesetzes im Landtag



Die Regierungsfraktionen haben in den letzten Sitzungen des Kultusausschusses am 13. und 20. Juni zwei Regelungen zurückgezogen und damit Forderungen der Kommunalen Spitzenverbände, des Landeselternrats, des Landesschülerrats, der GGG, der Gesamtschulinitiativen, des Schulleitungsverbandes und der GEW nachgegeben.


mehr



13. Juni 2008
Pressemitteilung der BÜNDNIS 90/GRÜNEN-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

Erhebliche rechtliche Bedenken gegen Schulgesetzänderung

CDU und FDP wollen „Gesamtschulverhinderungsgesetz“

Nach der heutigen (Freitag) Ausschussberatung des Antrags der Regierungsfraktionen zur Änderung des niedersächsischen Schulgesetzes haben die Landtagsgrünen die uneingeschränkte Zulassung der Neugründung von Gesamtschulen gefordert.


mehr




06. Juni 2008
Anhörung im Kultusausschuss des Landtags


Scharfe Kritik an der CDU/FDP-Schulgesetznovelle


In einer zweitägigen Anhörung des Kultusausschusses des Niedersächsischen Landtags ist der von den beiden Regierungsfraktionen vorgelegte Gesetzentwurf zur Aufhebung des Errichtungsverbots für Gesamtschulen von zahlreichen Organisationen und Verbänden scharf kritisiert worden. Im Mittelpunkt der Kritik standen die hohen Hürden, durch die das Entstehen neuer Gesamtschulen erschwert werden soll: Erhöhung der Mindestgröße für Integrierte Gesamtschulen, dauerhafte Gewährleistung der Schulen des herkömmlichen Schulsystems, Wegfall möglicher Kapazitätsbeschränkungen (siehe EuW 5-2008, S, 10/11). Der Landeselternrat sprach davon, dass die „Leitplanken“ für die Errichtung neuer Gesamtschulen zu eng gezogen seien. Gegenstand der Anhörung waren auch die Gesetzentwürfe der drei Oppositionsfraktionen, nach denen die Gesamtschulen den Status einer Regelschule „ohne Wenn und Aber“ erhalten sollen.


mehr




04. Juni 2008
Schul- und Kreisausschuss beschließen drei weitere Integrierte Gesamtschulen

Historische Entscheidung im Landkreis Schaumburg


Das war eine historische Entscheidung: Schul - und Kreisausschuss haben am 3. Juni im Kreishaus des Landkreises Schaumburg drei weitere Integrierte Gesamtschulen zum nächst möglichen Zeitpunkt beschlossen. Landesweit ist dies wohl ein einmaliger Vorgang in der kommunalen Schul- und Bildungspolitik und auch deshalb von überregionaler Bedeutung.


mehr




04. Juni 2008

Schul- und Kreisausschuss beschließen drei weitere Integrierte Gesamtschulen

Gesetzentwürfe der Fraktionen des Niedersächsischen Landtages zur Aufhebung des Errichtungsverbots von Gesamtschulen


Anhörung in den öffentlichen Sitzungen durch den Kultusausschuss am 29. und 30
Mai 2008


Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen begrüßt, dass in den
Gesetzentwürfen aller Fraktionen nach fünf verlorenen Jahren das Errichtungsverbot für
Gesamtschulen in § 12 NSG gestrichen werden soll.


Stellungnahme ist hier als PDF-Datei verfügbar

download


29. Mai 2008

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

Gesamtschulen: Schüler und Eltern teilen SPD-Kritik


Die SPD-Fraktion fühlt sich durch die heutige Anhörung im Kultusausschuss in ihrer Kritik am Schulgesetzentwurf bestätigt. „Es ist bezeichnend, dass sowohl Landesschülerrat als auch Landeselternrat kein gutes Haar an dem Gesetz lassen“, sagte die bildungspolitische Sprecherin Frauke Heiligenstadt. „Die einmütige Allianz von Lehrern, Eltern und Schülern gegen die zahlreichen Stolpersteine auf dem Weg zu neuen Gesamtschulen muss der Landesregierung zu denken geben.“


mehr




29. Mai 2008
Landesregierung muss sich bewegen!

GEW fordert Zulassung neuer Integrierter Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“

GEW fordert Zulassung neuer Integrierter Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“
Landesregierung muss sich bewegen!

Anlässlich der am 29. und 30. Mai 2008 stattfindenden Anhörung durch den Kultusausschuss zu den Schulgesetzentwürfen der Regierungskoalition und der Oppositionsparteien SPD, Grüne und Die Linke hat die GEW ihre Forderung nach Zulassung von neuen Integrierten Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“ bekräftigt.



mehr


Stellungnahme ist hier als PDF-Datei verfügbar

download


29. Mai 2008
Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

Gesamtschulen: Schüler und Eltern teilen SPD-Kritik

Die SPD-Fraktion fühlt sich durch die heutige Anhörung im Kultusausschuss in ihrer Kritik am Schulgesetzentwurf bestätigt. „Es ist bezeichnend, dass sowohl Landesschülerrat als auch Landeselternrat kein gutes Haar an dem Gesetz lassen“, sagte die bildungspolitische Sprecherin Frauke Heiligenstadt. „Die einmütige Allianz von Lehrern, Eltern und Schülern gegen die zahlreichen Stolpersteine auf dem Weg zu neuen Gesamtschulen muss der Landesregierung zu denken geben.“


mehr



12. Mai 2008

Berufliche Grundbildung wird neu geordnet

Gesamtschulverhinderungsgesetz eingebracht

„Gesetz zur Neuordnung der beruflichen Grundbildung und zur Änderung anderer schulrechtlicher Bestimmungen“ hat die Regierungskoalition von CDU und FDP ihren Entwurf zur Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes genannt. Im Zentrum der ersten Lesung am 8. Mai 2008 stand aber nicht die berufliche Bildung, sondern die Auseinandersetzung über die geplanten Bestimmungen zur Errichtung von Gesamtschulen. Das generelle Verbot, neue Gesamtschulen zu errichten, soll zwar aufgehoben werden, der Gesetzentwurf sieht aber für die Errichtung neuer Gesamtschulen hohe Hürden vor.


mehr



03. Mai 2008
Einschätzung zum Regierungsentwurf der niedersächsischen Schulgesetznovelle


War’s das?


Von Herbert Kastner

Das vollmundige Versprechen des Ministerpräsidenten vor der Wahl, neue Gesamtschulen wieder zuzulassen und das in Deutschland einmalige gesetzliche Errichtungsverbot wieder aufzuheben, ist durch die von der Koalition vorgesehene Novellierung des Schulgesetzes als Wahllüge enttarnt worden. Vertreter der Landesregierung sprechen ganz unverblümt nicht von einer Aufhebung, sondern nur von einer Lockerung des Verbots. Die „Hürden“, die eine Errichtung neuer Gesamtschulen aufgrund erheblichen Bedarfs erschweren, lassen nur den ideologisch begründeten Willen erkennen, Gesamtschulen möglichst zu verhindern und dem vielfachen Elternwillen auch künftig nicht voll nachzugeben.



mehr



01. Mai 2008
Landesregierung legt Änderungsentwurf der Schulgesetznovelle vor


Wird es zehn neue Gesamtschulen in Niedersachsen geben?

Die Landesregierung hat jetzt den Änderungsentwurf zum Niedersächsischen Schulgesetz vorgelegt. Die großen Ankündigungen von Ministerpräsident Wulff im Landtagswahlkampf werden nicht umgesetzt. Die Opposition bezeichnet den Entwurf als Gesamtschul-Verhinderungsgesetz. Saskia Döhner kommentiert in der HAZ den Gesetzentwurf so: „Wer nach Wulffs Vorstoß Hoffnung geschöpft hatte, dass die Zeiten ideologischer Grabenkämpfe vorbei sein könnten und die CDU vielleicht sogar mit gutem Beispiel voran gehen könnte, muss von dem Gesetzentwurf enttäuscht sein. Es wird Zeit, dass die Bildungspolitiker in der Normalität ankommen und endlich ein entspanntes Nebeneinander von Gesamtschulen, Gymnasien, Haupt- und Realschulen zulassen.“



Novellierung des Schulgesetzes ist hier als PDF-Datei verfügbar
Gesetzentwurf des Schulgesetzes ist hier als PDF-Datei verfügbar

download



01. Mai 2008

Genehmigung nach Feudalherren-Art


„Lockerung des Gesamtschulverbots“ statt Recht auf Gesamtschulplatz
GEW unterstützt IGS-Gründungswelle


„Dieser Gesetzentwurf ist nicht akzeptabel, die Verhinderungsklauseln müssen weg!“ so fasste der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt die Kritik am Gesetzentwurf von CDU- und FDP-Fraktion zusammen, den Kultusministerin Heister-Neumann am 28. April bei einer Pressekonferenz im Landtag vorstellte.


mehr



30. April 2008

Bündnis 90/ Die Grünen: Gesamtschulgesetz benachteiligt den ländlichen Raum


Ministerin Heister-Neumann baut neue Barrieren


Scharfe Kritik an der am 29. April von den Regierungsfraktionen angekündigten Schulgesetzänderung kommt von den Landtagsgrünen. "Mit diesem Gesetzentwurf sollen vor allem im ländlichen Raum neue Gesamtschulen unmöglich gemacht werden. Der Elternwille wird damit weiterhin missachtet", sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.

Die Barrieren für die Neugründung würden noch höher gelegt, indem die Mindestzügigkeit bei neuen Integrierten Gesamtschulen von vier auf fünf erhöht und bei Kooperativen Gesamtschulen mindestens zwei Gymnasialzweige gefordert werden.

Korter: "Mit der uneingeschränkten Bestandsgarantie für das gegliederte Schulwesen in zumutbarer Entfernung wird es in vielen dünner besiedelten Landkreisen auch künftig keine Gesamtschulen geben, denn schon jetzt müssen zahlreichen Hauptschulen mangels Schülerzahlen geschlossen werden."



30. April 2008

SPD-Fraktion zum Schulgesetzentwurf von CDU und FDP: „Eine weitere Wahlkampflüge der Regierung Wulff“


Niedersachsen droht ein Gesamtschul-Verhinderungsgesetz

Die SPD-Fraktion zeigt sich empört über den Entwurf eines neuen Schulgesetzes von CDU und FDP. „Was lange währt, wird leider schlecht“, sagte die schulpolitische Sprecherin Frauke Heiligenstadt. „Der Gesetzentwurf ist ein bildungspolitischer Offenbarungseid und entlarvt eine weitere Wahlkampflüge der Regierung Wulff. Entgegen der bisherigen Versprechen wird es neue Gesamtschulen wenn überhaupt erst zum übernächsten Schuljahr geben. Im Sommer werden erneut Tausende Kinder von den bisherigen Gesamtschulen abgelehnt werden müssen.“

Für Heiligenstadt ist klar, dass CDU und FDP im Grunde Gesamtschulen weiterhin verhindern wollen. „Die jetzt vorgelegte Regelung ist ein fauler Kompromiss, der zahlreiche Stolpersteine auf dem Weg zu neuen Gesamtschulen vorsieht.“ Die Regelung, nach der das gegliederte Schulsystem zwingend bestehen bleiben muss, zählt ebenso dazu wie die Tatsache, dass es für die Errichtung neuer Gesamtschulen einen ’qualifizierten‘ Elternwillen geben muss. „Die Regierung Wulff verlangt von den Eltern damit allen Ernstes, dass sie sich bereits zur Kindergartenzeit dafür entscheiden müssen, dass ihre Kinder Jahre später in eine Schule gehen sollen, die es noch gar nicht gibt. Dieser Ansatz ist an Schwachsinn nicht zu überbieten. CDU und FDP werden wissen, warum ihre Fraktionschefs ihre Teilnahme an der Präsentation dieses schwachen Gesetzentwurfes kurzerhand abgesagt haben. Für die SPD ist nach wie vor klar: Maßgeblich für die Errichtung von Gesamtschulen darf ohne Wenn und Aber ausschließlich der Elternwille sein.“





25. April 2008

Download


Offener Brief an die Niedersächsische Kultusministerin


Offener Brief ist hier als PDF-Datei verfügbar

download


06. April 2008
Gesetzentwurf zur Aufhebung des Errichtungsverbots eingebracht


SPD: Neue Gesamtschulen endlich zulassen


Es ist der dritte Versuch der SPD-Fraktion in anderthalb Jahren, das Verbot, neue Gesamtschulen zu errichten, aus dem Schulgesetz zu streichen. Auf die Ankündigung des Regierungslagers, eine entsprechende Änderung des Schulgesetzes werde „im Februar oder März“ in den Landtag eingebracht (MdL Karl-Heinz Klare am 12.12.2007), hat sich die SPD – zu Recht - nicht verlassen wollen. Im April-Plenum des Landtags wird es also eine Gesamtschuldebatte geben, aber nicht über einen von der Landesregierung oder von den Regierungsfraktionen vorgelegten Gesetzentwurf.

Inzwischen haben auch Bündnis 90/ Die Grünen und DIE LINKE eigene Gesetzentwürfe zum Thema Gesamtschulen eingebracht.


mehr


Lesen Sie auch: Die CDU: Kein Gesetzentwurf, aber eine Stellungnahme – McAllister zur Schulgesetznovelle


02. März 2008

Landtagsdebatte über die Regierungserklärung


Landesregierung legt sich bei Gesamtschulen nicht fest

„Gemeinsam unser Land bewegen – für ein modernes, weltoffenes und menschliches Niedersachsen“. Unter dieses Motto hat Christian Wulff, am 26. Februar 2008 mit allen Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und FDP wiedergewählter Ministerpräsident, seine Regierungserklärung für die bis 2013 reichende 16. Wahlperiode des Niedersächsischen Landtags gestellt. Wegen einer akuten Erkrankung des Regierungschefs wurde sie durch den Stellvertretenden Ministerpräsidenten, Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP), verlesen. Von den Oppositionsfraktionen wurde die Regierungserklärung heftig kritisiert. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion nannte sie eine Provokation des Parlaments und sprach von Schönfärberei und Verharmlosung der Realität.


mehr




02. März 2008

RBG legt Broschüre „Bausteine der Schulentwicklung“ vor


Schule als lernende Organisation

Die Robert-Bosch-Gesamtschule (RBG) Hildesheim hat den Deutschen Schulpreises 2007 gewonnen. Urkunde und Laudatio sind in der erweiterten Neuauflage der Broschüre „Bausteine der Schulentwicklung. Qualitätsbereiche und Handlungsfelder“ enthalten. Die im Anhang abgebildeten Urkunden des Sonderpreises des Wettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ 2006, des Wettbewerbs „Zeigt her unsere Schule“ 2006 und der UN-Weltdekade 2006/2007) „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ dokumentieren, dass sich die Schule schon seit langem selbstbewusst und erfolgreich Leistungsvergleichen stellt. Der Hauptpreis des Deutschen Schulpreises ragt dabei heraus. Nicht nur, weil mit ihm das Prädikat „beste deutsche Schule“ assoziiert wird, sondern weil seine Verleihung hohe Qualität in allen relevanten schulischen Bereichen voraussetzt.



mehr




02. März 2008

Offener Brief an Ministerpräsident Wulff und die Landtagsfraktionen


Gesamtschulpersonalräte fordern höhere Freistellung


Offener Brief ist hier als PDF-Datei verfügbar

download



Ältere Beiträge zu diesem Thema







   
   
 GEW Niedersachsen   •  Berliner Allee 16   •  30175 Hannover  •  Tel. 0511 - 338040  •  Fax 0511 - 3380446