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Aktuelles
26.
März 2012 Ergebnisse der Wahlen zum SHPR 2012
Grundschulen mit offenen Ganztagsangeboten
eine Bestandsaufnahme mit Forderungen und Positionen
Als Reaktion auf den katastrophalen Wildwuchs im Bereich der sogenannten Ganztagsgrundschulen haben wir versucht zu recherchieren, wie weit das Spektrum reicht bezüglich der offenen Betreuungsangebote im Nachmittagsbereich der Grundschulen. Anhand von Befragungen von Schulen und Unterlagen von Kommunen zur Einrichtung der Nachmittagsbereiche sind wir unseres Erachtens zu ganz repäsentativen Ergebnissen der aktuellen Situation gekommen. Aus dieser Bestandsaufnahme heraus resultieren die sich daraus ergebenden Positionen und Forderungen.
GEW fordert Nachtragshaushalt „Ohne eine erhebliche Verbesserung der Personalausstattung der Grundschulen und eine zielgenaue Steuerung darf das Inklusionsgesetz nicht verabschiedet werden! Dazu ist ein Nachtragshaushalt erforderlich.“, sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen Eberhard Brandt in Richtung der parlamentarischen Gremien, die das Inklusionsgesetz derzeit beraten, das im April im Landtag beschlossen werden soll.
Stellungnahme der GEW zum Gesetzentwurf „Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule in Niedersachen“ Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft setzt sich seit langem dafür ein, dass jede Schülerin und jeder Schüler mit Beeinträchtigungen und Behinderungen das uneingeschränkte Recht wahrnehmen kann, die allgemeinen Schulen barrierefrei, gleichberechtigt und ohne Diskriminierung zu besuchen. Dies gilt für alle Schulstufen einschließlich der Sekundarstufe II und der Berufsbildung.
27.
September 2011 Positionspapier GEW, VBE und Grundschulverband zu inklusiven Ganztagsgrundschulen in Niedersachsen Die moderne Grundschule ist gekennzeichnet von demokratischen und inklusiven Strukturen. Sie öffnet sich pädagogisch der Verschiedenheit der Kinder, berücksichtigt in der Förderung die individuellen Lebenssituationen und schafft so die Voraussetzungen für den weiterführenden Schulbesuch.
Aktuelle Hinweise zum Ganztagsbetrieb Der Beginn dieses Schulhalbjahres steht für alle Ganztagsschulen unter einem ungünstigen Vorzei-chen. Eltern und Schülerinnen und Schüler erwarten, dass die Ganztagsangebote weiter durchgeführt werden, und Sie als Schulleiterinnen und Schulleiter sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass die Honorarverträge für Arbeitsgemeinschaften im Rahmen des Ganztagsbetriebes grundsätzlich rechtswidrig sind, sodass die Staatsanwaltschaft wegen Sozialversicherungsbetrugs ermittelt. Die Aussage der Landesschulbehörde und des Kultusministers, es gäbe keine Probleme, die Ganztags-angebote ab 1. Februar 2011 anzubieten, ist unzutreffend.
02.
November 2010 Koalition verharrt in IGS-feindlichen Positionen „Die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen hilft nicht, die Aufgabe zu lösen, attraktive Schulstandorte im ländlichen Raum zu erhalten – auch wenn man ihr das Etikett „Oberschule“ anschraubt“, erklärte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt. „Wenn diese Schulform eingeführt wird, weicht die Realschulklientel von der örtlichen Schule auf das Kreisgymnasium oder eine IGS aus.“ Auch der Versuch, die kombinierte HS / RS durch ein glanzvolles Etikett aufzuwerten, werde von der Elternschaft schnell durchschaut.
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