GEW fordert Pauschallösung für Nachzahlungen und Säumniszuschläge der Rentenversicherung statt Belastung der Schulkonten sowie Rechtssicherheit für die Schulen

In den Schulen herrscht eine große Unsicherheit, wie der Ganztag in Zukunft rechtssicher organisiert und finanziert werden soll...

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Verlässliche Ganztagsangebote erhöhen die Bildungschancen der Kinder

Niedersachsen hinkt der Entwicklung hinterher

Zwei aktuelle Studien haben den Ausbau der Ganztagsschulen in Deutschland untersucht. Das zentrale Ergebnis der Studien lautet: Zwar arbeitet mittlerweile bundesweit jede zweite Schule als Ganztagsschule, aber es fehlt an übergreifenden Konzepten und Qualitätsstandards. Ganztagsschulen arbeiten bisher in höchst unterschiedlichen Organisationsformen und Typen: Offene, gebundene oder teilgebundene Ganztagsschulen, also Schulen mit freiwilliger bis verpflichtender Teilnahme, unterscheiden sich erheblich in Zeitstruktur, Kooperationsformen, Angeboten und individueller Förderung.

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Hoffnungsträger für die Ganztagsgrundschule?

Unabhängig davon, ob man Veröffentlichungen aus den 70er Jahren, die neue Bertelsmann-Studie oder die letzten Jahrgänge der E&W zur Hand nimmt: es finden sich viele gute Gründe für Ganztagsschulen. Auch wenn Niedersachsen bundesweites Schlusslicht im Ganztagsschulausbau ist, werden immerhin etwa ein Drittel der Grundschulen ab dem nächsten Schuljahr Ganztagsschulen sein. Nun fragen sich nicht nur Schulleitungen und Lehrkräfte, wie sie den Ganztag gestalten sollen, es fragen sich auch die „externen Partner" der Ganztagsschulen, wie das gehen kann. Wie kann es gelingen, den Bedürfnissen der Kinder im Ganztag zu entsprechen, und wie will man dies gemeinsam realisieren?

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Althusmann verweigert weiter gute Ganztagskonzepte

Rechtsbruch bei Ganztagsverträgen ist Ergebnis von bewusstem Handeln

„Die seit 2004 verantwortliche politische Spitze des Kultusministeriums muss für den tausendfachen Rechtsbruch, für den bewussten Einsatz von Scheinselbständigkeit bei der Nachmittagsbetreuung an Schulen, juristisch zur Verantwortung gezogen werden," fordert der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt anlässlich der Ergebnisse der Akteneinsicht, die die SPD-Kultusexpertin Frauke Heiligenstadt Anfang Mai vorgestellt hat. „Althusmann sollte aufhören, seine Amtsvorgänger in Schutz zu nehmen und deren Rechtsbruch durch seine Aktivitäten zu kaschieren." Das Einholen eines teuren externen Rechtsgutachtens und die Prüfungen der Ganztagsverträge durch die Schulbehörde dienten nur diesem Zweck und hätten nichts damit zu tun, für gute Ganztagsschulen zu sorgen.

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Ganztagsschulen weiter ohne Rechtssicherheit?

Zickzack-Kurs bei Honorarverträgen

Noch in den Schulferien am 4. Januar schickte Kultusminister Dr. Althusmann einen neuen Brief an die Schulleiterinnen und Schulleiter, in dem das erst am 28. November verkündete Verbot, für den Ganztagsbetrieb neue Honorarverträge abzuschließen, aufgehoben wird. Begründung für diese Entscheidung: in der Zwischenzeit seien neue juristische Erkenntnisse gewonnen worden, und zwar aus einem Gutachten einer Anwaltssozietät und aus einem Briefwechsel mit dem Vorsitzenden der Deutschen Rentenversicherung.

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