Zur Situation der Oberschulen

Die Gesamtzahl der neuen Oberschulen ist mit Beginn des Schuljahres 2012/13 auf 215 gestiegen, von denen 205 öffentliche Schulen sind. Unter den Oberschulen in freier Trägerschaft befinden sich neun ehemalige Konkordatsschulen. Die große Mehrheit der Oberschulen, nämlich 158, ist durch Umwandlung zusammengefasster Haupt- und Realschulen entstanden. Lediglich 26 Oberschulen führen einen Gymnasialzweig. Diese Zahlen finden sich in der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen („Was ist aus den Versprechungen des Kultusministers geworden?" – Landtagsdrucksache 16/5424).

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Schulsozialarbeit an Oberschulen

Fortschritt oder Mogelpackung?

Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 haben die ersten 134 Oberschulen in Niedersachsen ihre Arbeit aufgenommen. Die kritischen Positionen der GEW zur Einrichtung und Ausgestaltung dieser Schulform fanden in der E&W regelmäßig ihren Platz. An dieser Stelle soll es nun um einen besonderen Aspekt der Oberschule gehen – die Schulsozialarbeit.

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Mogelpackung Oberschule ist kein Zukunftsmodell

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Regierung wegen IGS weiter unter Druck
Von Eberhard Brandt

Das Zwei-Säulen-Modell, das Kultusminister Dr. Bernd Althusmann am 26. Oktober präsentierte, steht unter anhaltender Kritik maßgeblicher politischer Kräfte, weil die Regierung die Integrierte Gesamtschule weiterhin blockiert und vierzügige IGSn nur als Ausnahme zulassen will. Die Spitzenorganisationen der Schulträger, der Landeselternrat, Bildungsverbände und Oppositionsparteien akzeptieren die Regierungspläne nicht und bleiben bei den zwischen ihnen unter der Leitung des Landeselternrats abgestimmten Forderungen.

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Häufig gestellte Fragen zur Einführung der Oberschule

Zum Schuljahr 2011/2012 sind 132 Oberschulen genehmigt worden, 19 davon mit einem gymnasialen Zweig. Allerdings haben nicht alle dieser Schulen genügend Anmeldungen für den Gymnasialzweig bekommen, sodass sie in diesem Schuljahr ohne das Angebot starten werden und ggf. im kommenden Schuljahr einen zweiten Versuch unternehmen werden, doch noch genügend Anmeldungen für den Gymnasialzweig zu bekommen.
Die erlasslichen Vorgaben für die neue Schulform sind inzwischen in Kraft getreten, die Curricularen Vorgaben für die Jahrgänge 5 und 6 der Oberschule liegen inzwischen für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie, Chemie, Physik, Erdkunde und Geschichte vor.

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Oberschule ist keine Alternative zur IGS

Nach dem Zweiten Bildungsgipfel: Noch nicht einmal ein Trippelschritt?

"Schade, schade! Die schwarz-gelbe Regierung hat keine Kraft für den Schulkonsens, der so greifbar nahe war. Nun geht der Schulformstreit in den kommenden Wahlkämpfen weiter und der Kultusminister wird es den Eltern und Schulträgern nicht verständlich machen können, wenn er ihnen Anträge auf vierzügige Integrative Gesamtschulen verweigert, aber dreizügige Oberschulen zulässt", so fasst der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt die Kritik an der Haltung der Landesregierung zusammen.

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