Arbeitszeit an Gymnasien – Muster für Widersprüche bzw. Anträge

ipad

Für die im letzten Schuljahr auf Grund der rechtswidrigen Erhöhung der zu viel geleisteten Unterrichtsstunde plant die Landesregierung einen finanziellen Ausgleich nach den Sätzen der Mehrarbeitsvergütung. In den Fällen, in denen ein Zeitausgleich nicht möglich ist, fordert die GEW den finanziellen Ausgleich entsprechend der jeweiligen Besoldung mit der Folge, dass diese Zeiten auch als ruhegehaltsfähig Zeiten berücksichtigt werden bzw. bei angestellten Lehrkräften als rentenwirksame Zeiten nebst der Berücksichtigung in der Zusatzversorgung.

Weiterlesen: Arbeitszeit an Gymnasien – Muster für Widersprüche bzw. Anträge

Abkehr von G8, Reform der Oberstufe und Lernen im eigenen Takt

GEW begrüßt gründlichen Dialog

Die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat bei der Errichtung einer Arbeitsgruppe zur Reform der Sekundarstufe I des Gymnasiums und der gymnasialen Oberstufe erklärt, dass sie offen ist für die Vorschläge, die die VertreterInnen aus den Schulen und aus den Bildungsorganisationen unterbreiten. Diese Vorschläge sollen im März 2014 in einen Bericht an die Ministerin eingehen. „Das ist ein ambitioniertes Vorhaben und genau das Vorgehen, das die Kollegien erwarten.

Weiterlesen: Abkehr von G8, Reform der Oberstufe und Lernen im eigenen Takt

Besseres Lernen im Gymnasium und der Oberstufe

Vorschläge der GEW beim DialogForum „Gymnasium gemeinsam stärken!"

Auf dem von der Kultusministerin Frauke Heiligenstadt Anfang Juni einberufenen Dialogforum haben sich Eberhard Brandt und Henner Sauerland als Vertreter der GEW dafür eingesetzt, dass in der Sekundarstufe I des Gymnasiums und in der Oberstufe von Gymnasien und Gesamtschulen die Lehr- und Lernbedingungen wieder verbessert werden, so dass höhere Leistungen bei weniger Stress möglich werden.

Weiterlesen: Besseres Lernen im Gymnasium und der Oberstufe

Was bringt das gemeinsame Abitur?

„Das gemeinsame Abi kommt" (Neue Presse), „Bald vergleichbares Abitur in ganz Deutschland", (Hannoversche Allgemeine), „Abitur bald überall gleich schwer" (Die Tageszeitung), „Abitur light adé" (Frankfurter Rundschau), „Kleiner Schritt zum Einheitsabitur (Süddeutsche)" - so titeln große Tageszeitungen am 20./21. Oktober 2012. Allenthalben wird beklagt, dass nun zwar ein wichtiger Schritt zur Vergleichbarkeit getan wäre, dass es aber im Grunde genommen mehr Zentralismus' in Deutschland bedürfe. Und es wird suggeriert, dass das Abitur in den Bundesländern bisher völlig unterschiedliche Niveaus habe. Barbara Dorn, Abteilungsleiterin für Bildung/Berufliche Bildung bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber (BDA), bekommt schließlich in den Tagesthemen viel Zeit, um ein gemeinsames Kernabitur zu fordern, in dem die gleichen Aufgaben zur gleichen Zeit überall in Deutschland gestellt werden sollen.

Weiterlesen: Was bringt das gemeinsame Abitur?

Gut Ding will Weile haben

Wird das Sitzenbleiben abgeschafft?
Die rot-grüne Landesregierung will das Sitzenbleiben in Niedersachsen abschaffen, meldeten Frauke Heiligenstadt und Ina Korter, die bildungspolitischen Sprecherinnen von SPD und Grünen, mitten aus den Koalitionsverhandlungen und pünktlich zu den Halbjahreszeugnissen - und erlangten große Aufmerksamkeit in den Kollegien der niedersächsischen Schulen und bundesweit in den Medien. Die jährlich mehr als 14.000 WiederholerInnen in Niedersachsen sollten, so Korter, nicht länger persönlich gedemütigt werden.

Weiterlesen: Gut Ding will Weile haben