GEW fordert Abitur im eigenen Takt

Kultusministerin Heiligenstadt bietet Dialogforum zum Thema G8/G9 an Gymnasien

Die neue Landesregierung hat beschlossen, dass die Gesamtschulen zum Abitur nach neun Jahren zurückkehren. Die dazu notwendige Änderung des Schulgesetzes hat die rot-grüne Regierung zügig auf den Weg gebracht, so dass die Regelungen bereits im nächsten Schuljahr greifen können.

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Entweder Ganztagsgrundschulen oder Horte?

Grundschule / Foto: Bert Butzke

Ende November berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Verwaltung der Landeshauptstadt arbeite an einem Plan, die Hortbetreuung Schritt für Schritt zurückzufahren und schließlich ganz aufzugeben; stattdessen sollten in den kommenden Jahren alle Grundschulen Hannovers zu Ganztagsgrundschulen werden. Schon Wochen vorher hatte Stadtkämmerer Hansmann (SPD) vor der Ratsversammlung erklärt, es sei ein deutscher Irrweg, bei der Schulkinderbetreuung zwei Systeme zu haben, und sich dafür ausgesprochen, dieses in Hannover mittel- bis langfristig zu ändern.

 

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duz SPECIAL

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Gute Arbeit in der Wissenschaft - Herrschinger Kodex

Das aktuelle duz SPECIAL der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) plädiert für bessere Beschäftigungsbedingungen und berechenbare Karrierewege in Wissenschaft, Forschung und Lehre. Das SPECIAL Gute Arbeit in der Wissenschaft – Herrschinger Kodex liegt dem duz Magazin vom 25. Januar bei.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Sie zählt insgesamt über 265.000 Mitglieder in allen Bildungsbereichen – von KITAS bis zur Weiterbildung – und macht sich auch in Hochschule und Forschung auf politischer Ebene und in Tarifverhandlungen für die Beschäftigten stark.

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Zur Situation der Oberschulen

Die Gesamtzahl der neuen Oberschulen ist mit Beginn des Schuljahres 2012/13 auf 215 gestiegen, von denen 205 öffentliche Schulen sind. Unter den Oberschulen in freier Trägerschaft befinden sich neun ehemalige Konkordatsschulen. Die große Mehrheit der Oberschulen, nämlich 158, ist durch Umwandlung zusammengefasster Haupt- und Realschulen entstanden. Lediglich 26 Oberschulen führen einen Gymnasialzweig. Diese Zahlen finden sich in der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen („Was ist aus den Versprechungen des Kultusministers geworden?" – Landtagsdrucksache 16/5424).

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Althusmann unterschätzt die Dimension der Vertragsprobleme

Zukunft des Ganztagsbetriebes nicht gesichert

„Die Angebote der Ganztagsschulen stehen auf der Kippe. Bis zu 2/3 der Honorarverträge sind nach dem Prüfergebnis der Landesschulbehörde rechtswidrig und müssen durch Arbeitsverträge ersetzt werden. Die Budgets vieler Schulen werden nur für ein halbes Jahr reichen, weil die Sozialversicherungsbeiträge nicht im bisherigen Budget enthalten sind. Auch die übrigen Honorarverträge, einschließlich der von Kooperationspartnern abgeschlossenen, werden kippen.

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