Zwischen Forscher_innenglück und Existenzängsten

Herausforderung Promotion

Verlässliche Zahlen über die Doktorand_innen an Universitäten gibt es kaum, erfasst werden Promotionen erst bei ihrem Abschluss. Die Georg-August-Universität Göttingen ist keine Ausnahme: Im Jahr 2011 wurden 509 Promotionen (ohne Medizin) abgeschlossen. Weitere relevante Daten wie Abbruchsquote und Dauer sind aber unbekannt. Doktorand_innen tauchen als Studierende auf, wenn sie immatrikuliert sind, oder als Mitarbeiter_innen, wenn sie eine Stelle an der Universität haben: Da Promovierende an einer Universität aber keinen einheitlichen Status haben, werden viele von ihnen nicht erfasst.

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Schwarzbuch 2: „ Arbeit in Integrationskursen" der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Mit dem Schwarzbuch wird auf den Skandal hingewiesen, dass die Lehrkräfte, die für die Vermittlung der deutschen Sprache an Migrantinnen und Migranten im Rahmen der Integrationskursverordnung (IntV) verantwortlich sind, ins soziale Abseits gedrängt werden - und zwar in staatlicher Regie: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das den Weisungen des Bundesinnenministeriums (BMI) folgt, steuert die Integrationskurse.

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GEW informiert über Fragen zur sozialen Absicherung

Im Rahmen der bundesweiten GEW-Mitgliederwerbeprojekte hat die GEW Niedersachsen einen Schwerpunkt auf Studierende und Referendare gelegt. Ausgehend von der immer wieder zu beobachtenden Unkenntnis vieler Studierender über die Situation im Referendariat entwickelte Rüdiger Heitefaut, Gewerkschaftssekretär im Landesverband, ein Konzept zu Fragen der sozialen Absicherung im Referendariat. Es beinhaltet vor allem objektive Informationen zu den Themenbereichen Krankenversicherung, Haftpflicht, Dienstunfähigkeit und Besoldung im Referendariat. Im Gegensatz zu Versicherungsunternehmen, die ebenfalls versuchen, verstärkt Informationsveranstaltungen an den Hochschulen durchzuführen, gibt die GEW allgemeine Tipps und Hintergrundinformationen, ohne dabei Empfehlungen für bestimmte Versicherungen oder Unternehmen auszusprechen.

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Unterricht (nicht nur in der Grundschule) anders denken

Loben motiviert
Seit Beginn der organisierten Schule werden SchülerInnen unterrichtet, damit sie etwas lernen, das sie vorher nicht konnten. In Deutschland hat es sich von Anfang an eingebürgert, dass falsche Lösungen von den Lehrkräften als Fehler bezeichnet werden. In schriftlichen Arbeiten gibt es negative Rückmeldungen für eine Leistung, die viele SchülerInnen noch nicht erbringen können. Viele Eltern sehen die Fehler als „selbstverschuldet" an. Auch „schwierige" Kinder können für ihr Verhalten oft noch nicht verantwortlich gemacht werden, weil ihnen Regeln aus dem Elternhaus nicht bekannt sind. Ebenso wie bei Falschschreibungen oder falschen Lösungen haben diese Kinder bestimmte Entwicklungsstufen nicht oder noch nicht sicher abgeschlossen.

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Große Landtagsanfrage der SPD – eine kommentierte Zusammenfassung

Situation der Grundschulen

Zurückgehende SchülerInnenzahlen, Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft, noch mehr Vielfalt durch unterschiedlichste Herkunftsländer, noch mehr Erziehungsaufgaben durch überforderte oder überehrgeizige Elternhäuser sowie äußere gesellschaftliche Forderungen nach größerer Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zum Druck der Schulträger, die Gebäude effizienter zu nutzen – dies alles bildete den Hintergrund der Großen Anfrage der SPD zur Situation der Grundschulen an die Landesregierung Ende 2011. Anfang Mai kamen die Antworten auf die 69 Einzelanfragen – ausgeführt auf 60 Seiten (Landtagsdrucksache 16/4287). Sie bieten einerseits interessante statistische Informationen, enthalten zum anderen Begründungen und Absichtserklärungen der Landesregierung zu vielen grundschulrelevanten Fragen der Zeit. Die Themenbereiche reichen von Schulgröße und Klassenfrequenzen über Ganztagsgrundschule, Inklusion, Eingangsstufe, Sprachförderung, Vergleichsarbeiten, Schulinspektion, Fach- und Religionsunterricht bis hin zur Personalstruktur.

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