Bessere Schule durch verkürzten Unterricht?

Alle, die mit Schule zu tun haben, wissen: Auch bei einer hundertprozentigen Unterrichtsversorgung kann keine Schule die pädagogischen Angebote organisieren, die Schüler-Innen heute brauchen. Die per Erlass zugewiesenen Stunden reichen gerade mal fürs Kerngeschäft: Unterricht nach Stundentafel, Vertretungsunterricht, unter Umständen einzelne Zusatzangebote am Nachmittag – aber nur, wenn es richtig gut läuft und keine personellen Ausfälle zu verzeichnen sind. Nur wenige Schulen sind so ausgestattet, dass sie z.B. mit Hilfe von Stunden für den „gebundenen Ganztag" und zusätzlichem pädagogischen Personal über den Kernunterricht hinaus pädagogisch attraktive AG-Angebote, Förder- oder Verfügungsstunden, Freiarbeit, Beratungs- oder Arbeits- und Übungsstunden anbieten können. Überall sonst gilt es, allein den Mangel zu verwalten.

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Durch Zwangsteilzeitverträge in die Altersarmut

Pädagogische Fachkräfte im Landesdienst sind von Altersarmut bedroht

Die Landesregierung hat nicht vor, den Stundenumfang in den Arbeitsverträgen für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Förderschulen zu erhöhen. Damit wird an der jetzigen Zwangsteilzeitregelung mit maximal 80 %-Verträgen festgehalten. Das geht aus der Antwort von Dr. Stefan Porwol, derzeit Staatssekretär im Kultusministerium, auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Renate Greuter hervor.

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Zwischen Forscher_innenglück und Existenzängsten

Herausforderung Promotion

Verlässliche Zahlen über die Doktorand_innen an Universitäten gibt es kaum, erfasst werden Promotionen erst bei ihrem Abschluss. Die Georg-August-Universität Göttingen ist keine Ausnahme: Im Jahr 2011 wurden 509 Promotionen (ohne Medizin) abgeschlossen. Weitere relevante Daten wie Abbruchsquote und Dauer sind aber unbekannt. Doktorand_innen tauchen als Studierende auf, wenn sie immatrikuliert sind, oder als Mitarbeiter_innen, wenn sie eine Stelle an der Universität haben: Da Promovierende an einer Universität aber keinen einheitlichen Status haben, werden viele von ihnen nicht erfasst.

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Schwarzbuch 2: „ Arbeit in Integrationskursen" der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Mit dem Schwarzbuch wird auf den Skandal hingewiesen, dass die Lehrkräfte, die für die Vermittlung der deutschen Sprache an Migrantinnen und Migranten im Rahmen der Integrationskursverordnung (IntV) verantwortlich sind, ins soziale Abseits gedrängt werden - und zwar in staatlicher Regie: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das den Weisungen des Bundesinnenministeriums (BMI) folgt, steuert die Integrationskurse.

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GEW informiert über Fragen zur sozialen Absicherung

Im Rahmen der bundesweiten GEW-Mitgliederwerbeprojekte hat die GEW Niedersachsen einen Schwerpunkt auf Studierende und Referendare gelegt. Ausgehend von der immer wieder zu beobachtenden Unkenntnis vieler Studierender über die Situation im Referendariat entwickelte Rüdiger Heitefaut, Gewerkschaftssekretär im Landesverband, ein Konzept zu Fragen der sozialen Absicherung im Referendariat. Es beinhaltet vor allem objektive Informationen zu den Themenbereichen Krankenversicherung, Haftpflicht, Dienstunfähigkeit und Besoldung im Referendariat. Im Gegensatz zu Versicherungsunternehmen, die ebenfalls versuchen, verstärkt Informationsveranstaltungen an den Hochschulen durchzuführen, gibt die GEW allgemeine Tipps und Hintergrundinformationen, ohne dabei Empfehlungen für bestimmte Versicherungen oder Unternehmen auszusprechen.

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