Hoffnungsträger für die Ganztagsgrundschule?

Unabhängig davon, ob man Veröffentlichungen aus den 70er Jahren, die neue Bertelsmann-Studie oder die letzten Jahrgänge der E&W zur Hand nimmt: es finden sich viele gute Gründe für Ganztagsschulen. Auch wenn Niedersachsen bundesweites Schlusslicht im Ganztagsschulausbau ist, werden immerhin etwa ein Drittel der Grundschulen ab dem nächsten Schuljahr Ganztagsschulen sein. Nun fragen sich nicht nur Schulleitungen und Lehrkräfte, wie sie den Ganztag gestalten sollen, es fragen sich auch die „externen Partner" der Ganztagsschulen, wie das gehen kann. Wie kann es gelingen, den Bedürfnissen der Kinder im Ganztag zu entsprechen, und wie will man dies gemeinsam realisieren?

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Althusmann verweigert weiter gute Ganztagskonzepte

Rechtsbruch bei Ganztagsverträgen ist Ergebnis von bewusstem Handeln

„Die seit 2004 verantwortliche politische Spitze des Kultusministeriums muss für den tausendfachen Rechtsbruch, für den bewussten Einsatz von Scheinselbständigkeit bei der Nachmittagsbetreuung an Schulen, juristisch zur Verantwortung gezogen werden," fordert der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt anlässlich der Ergebnisse der Akteneinsicht, die die SPD-Kultusexpertin Frauke Heiligenstadt Anfang Mai vorgestellt hat. „Althusmann sollte aufhören, seine Amtsvorgänger in Schutz zu nehmen und deren Rechtsbruch durch seine Aktivitäten zu kaschieren." Das Einholen eines teuren externen Rechtsgutachtens und die Prüfungen der Ganztagsverträge durch die Schulbehörde dienten nur diesem Zweck und hätten nichts damit zu tun, für gute Ganztagsschulen zu sorgen.

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Arbeitszeitordnung Schule: Große Unzufriedenheit mit geringer Leitungszeit

Die Schulleiterinnen und Schulleiter und die übrigen FunktionsträgerInnen an den niedersächsischen Schulen sind unzufrieden mit dem unzureichenden Umfang der Erhöhung der Leitungszeit in der im Mai vom Landeskabinett beschlossenen Arbeitszeitordnung Schule. Bekanntlich wurden 180 Stellen aus der Unterrichtsversorgung umgewidmet und auf die 3.400 niedersächsischen Schulleitungen verteilt. Aus diesem Grunde hatte die GEW der Verordnung nicht zugestimmt und weitere Veränderungen eingefordert.

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Neuer Grundschulerlass enttäuscht: Diese Reformen gehören auf die Tagesordnung

Als ich den Entwurf für einen neuen Grundsatzerlass überflog, merkte ich, dass nur redaktionelle Anpassungen in Auftrag gegeben worden waren und nicht die Reformen, die zur Bewältigung der neuen Aufgaben notwendig sind, vor denen die Grundschule steht. Nun wird also Schulvorstand an die Stelle von Gesamtkonferenz geschrieben, die pädagogischen Ziele der Grundschule werden etwas angefettet und in die Sprache der Kompetenzorientierung umformuliert. Ach ja, vielleicht findet sich bei der Kooperation von Grundschulen und Kindergärten etwas Neues. Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen.

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Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene – eine gesellschaftliche Herausforderung

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„Funktionaler Analphabetismus betrifft mehr als 14 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung; das sind 7,5 Mio. Menschen" in Deutschland. Dies ist das schockierende Ergebnis der „Leo – Level One Studie" der Universität Hamburg, die vergangenes Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und für Schlagzeilen sorgte.*

Worum geht es genau? Das wollten auch die Erwachsenenbildner in Niedersachsen wissen und sie machten „leo" zum thematischen Schwerpunkt ihrer Mitgliederversammlung im
Dezember 2011. Die Mitverfasserin der Studie, Dr. Wibke Rieckmann, erläuterte als Referentin eindrucksvoll und anschaulich Verfahren und Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit.

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