Nun reicht’s, Herr Althusmann! GEW lehnt länderübergreifendes Abitur ab

Ende Februar teilte der niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann mit, dass ab 2014 in sechs Bundesländern in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik gemeinsame Aufgaben bzw. Aufgabenteile in der ländereigenen Abiturprüfung gestellt werden. Die Prüfungstermine seien zu vereinheitlichen. Im April dieses Jahres würden den Schulen die ersten Musteraufgaben zur Verfügung gestellt. Im Herbst 2013 sei im dritten Kurshalbjahr in den drei Fächern eine zentral festgelegte Klausur mit gemeinsamen Aufgaben bzw. Aufgabenteilen zu schreiben, bevor dann im Frühjahr 2014 das ländergemeinsame Abitur geschrieben wird. Neben Niedersachsen beteiligen sich die CDU-dominierten Länder Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein, außerdem Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

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Der Schulsport – ein Stiefkind im Kultusministerium

Forderungen der GEW Sportkommission des Landes Niedersachsen gegen die systematische Verschlechterung der Schulsportbetreuung

Die GEW Sportkommission Niedersachsen fordert das Niedersächsische Kultusministerium auf, in den vier Standorten der Landesschulbehörde jeweils eine volle Dezernentenstelle für den Sportfachbereich zu erhalten bzw. wieder einzurichten.

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Bewegung tut gut!

Für einen erweiterten Bildungsbegriff durch eine umfassende Bewegungskultur

Die Besonderheit und die Unverzichtbarkeit des Sportunterrichts im Kanon der schulischen Fächer und Lernbereiche liegen in der Bewegung als wesentlichem Element des menschlichen Daseins. In der Bewegung treten Menschen in Beziehung zu ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen. Die Erscheinungsformen von Sport sind gesellschaftlich geprägt und Teil der Kultur. Insofern bildet dieser Bereich einen besonderen und nicht austauschbaren Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, der im schulischen Sport vielfache und besondere Bildungsoptionen bietet.

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Ganztagsschulen weiter ohne Rechtssicherheit?

Zickzack-Kurs bei Honorarverträgen

Noch in den Schulferien am 4. Januar schickte Kultusminister Dr. Althusmann einen neuen Brief an die Schulleiterinnen und Schulleiter, in dem das erst am 28. November verkündete Verbot, für den Ganztagsbetrieb neue Honorarverträge abzuschließen, aufgehoben wird. Begründung für diese Entscheidung: in der Zwischenzeit seien neue juristische Erkenntnisse gewonnen worden, und zwar aus einem Gutachten einer Anwaltssozietät und aus einem Briefwechsel mit dem Vorsitzenden der Deutschen Rentenversicherung.

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An der Praxis vorbei: Neuer Hausaufgabenerlass in der Anhörung

Das Kultusministerium hat im Dezember eine Neufassung des Hausaufgabenerlasses in die Anhörung gegeben, der insbesondere Schülerinnen und Schüler mit Nachmittagsunterricht entlasten will. Der Entwurf soll stärker als bisher den Trend zur Ganztagsschule und die Zusatzbelastungen durch G 8 berücksichtigen.

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