Kein Verzicht mehr – weder auf Klassenfahrten noch auf Geld. Die neue Rechtsprechung macht's möglich

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Das Land stattet die Schulbudgets seit Jahrzehnten nicht kostendeckend aus und weist deshalb die SchulleiterInnen an, Verzichtserklärungen zu verlangen, wenn die Budgets für die Klassenfahrten nicht ausreichen.

Diese Praxis ist rechtswidrig.
Die Gerichte haben festgestellt, dass keine Lehrkraft gezwungen werden darf, auf zustehende Reisekosten zu verzichten. Die GEW hat das Kultusministerium aufgefordert, diesen Zustand zu beenden und die Schulbudgets entsprechend anzuheben. Wir raten jeder Lehrkraft, ihre Reisekosten bei der Schulleitung geltend zu machen.

Wie geht das und wer berät?
Die GEW hat die notwendigen Informationen und Musteranträge an alle Schulen gemailt. Erster Ansprechpartner ist der Schulpersonalrat. KollegInnen und Schulpersonalräte können sich bei den Schulbezirkspersonalräten informieren. Jedes GEW-Mitglied hat außerdem die Möglichkeit, sich durch die GEW beraten zu lassen und wird notfalls bei Klagen unterstützt.