GEW fordert solide Finanzierung der drängenden Bildungsreformen

Landesdelegiertenkonferenz 2013 in Göttingen mit Kultusministerin Frauke Heiligenstadt

Keine Mehrbelastung für Gymnasiallehrkräfte / Entlastung an allen Schulformen / Ganztag und Inklusion brauchen mehr Personal / berufsspezifische Altersregelung und Einstellungskorridor für die Zeit nach der Pensionierungswelle / konsequente Umsetzung der Schulreform

Die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hatte bei der Landesdelegiertenkonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft am 23. September 2013 in Göttingen keinen leichten Stand, als sie um Verständnis für die Beschlüsse der Haushaltsklausur warb. Für die geplanten Schulreformen dagegen gab es deutliche Unterstützung. Mit klaren Worten und unter dem lebhaften Beifall der Delegierten formulierte der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt die Erwartungen der Mitglieder, als er die Landesregierung aufforderte, die Beschlüsse der Haushaltsklausur zu korrigieren. Die Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrerinnen und -lehrer müsse zurückgenommen werden. Stattdessen müsse die Landesregierung einen Stufenplan vorlegen, wie die Unterrichtsverpflichtung an allen Schulformen reduziert werde. Als erster Schritt müsse die skandalös hohe Wochenstundenzahl von 28 bzw. 27,5 an Grund- und Hauptschulen auf das Niveau der Oberschulen abgesenkt werden.

Weiterlesen: GEW fordert solide Finanzierung der drängenden Bildungsreformen