„Schulbuchcheck“: Bücher schon überprüft?

Bei einer Bestandsaufnahme eingeführter Schulbücher hat der AK Queer festgestellt, dass sich ungleichheitsfördernde und diskriminierende Darstellungen im Lehrmaterial für Schulen befinden - ohne dass das von den Autor*innen eines Verlags intendiert sein muss. Vielmehr bilden sie eine mangelnde Sensibilisierung für verschiedene Ungleichheitsdimensionen und Benachteiligungen ab. Die GEW fordert die Schulbuchverlage daher auf „Diversität, Gleichstellung und Antidiskriminierung als Qualitätskriterien für Schulbücher und Unterrichtsmaterialien zu etablieren und ihre Mitarbeiter*innen entsprechend fachlich zu qualifizieren“ (GEW-Beschluss 3.15). Ferner sollten Bücher und Materialien so gestaltet sein, dass sie Schüler*innen motivieren, sich selbstbewusst gegen Diskriminierung zu wehren und konkrete Handlungsansätze anbieten.

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