3. Sportstunde

Niedersachsen (plus Saarland) ist Schlusslicht: In allen anderen Bundesländern wird mindestens bis Klasse 8 (meist bis Klasse 10) der Sportunterricht in den Stundentafeln aller Schulformen 3- stündig ausgewiesen (auch wenn wegen mangelnder Sportlehrkräfte nicht immer drei Stunden erteilt werden). Die Sportkommission setzt sich in der GEW und gegenüber der Politik (MK) gemeinsam mit Verbündeten (z.B. DSLV) für die Wiedereinführung der dritten Sportstunde an allen allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen ein.

Näheres siehe: E&W 07/08 2017 (PDF)

Ganztagsschule

Im Schuljahr 2017/2018 nahmen 53,5 Prozent der Schüler*innen allgemeinbildender Schulen Ganztagsangebote wahr, überwiegend an offenen Ganztagsschulen. Jedes dritte davon ist ein Sportangebot, das häufig von externen Partnern der Schule – meist durch kooperierende Vereine – erteilt wird.

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Neue Bestimmungen für den Schulsport

Einwände der GEW-Sportkommission nur zum Teil berücksichtigt

Mitte Juni 2018 hatte der Geschäftsführende Vorstand die Stellungnahme der GEW-Sportkommission zum Erlass „Bestimmungen für den Schulsport“ einstimmig gebilligt. Darin begrüßte die Sportkommission die Überarbeitung des Erlasses seitens des Kultusministeriums ausdrücklich, erkannte darin eine notwendige Weiterentwicklung und befürwortete die vorgenommenen Konkretisierungen insbesondere hinsichtlich der fachlichen Voraussetzungen für gefahrengeneigte Sportarten. Die nun gültige Endversion dieser „Bestimmungen für den Schulsport“ hat einige der vorgetragenen Einwände übernommen, bleibt aber in zentralen Punkten nach wie vor deutlich hinter den Forderungen zurück und vernachlässigt aus Sicht der GEW weiterhin die Fürsorgepflicht des Landes gegenüber den Sportkolleg*innen.

Näheres siehe E&W 10/2018 S. 10 (PDF)

Schwimmen in der Schule

Im Wasser können Erfahrungen gesammelt werden, die ausschließlich in diesem Element möglich sind. 

Das Bewegen im Wasser kann den gesundheitlichen Zustand und die körperliche Entwicklung von Grundschulkindern besonders günstig beeinflussen, da dabei große Muskelgruppen des Rumpfes und der Extremitäten eingesetzt werden, was zu einer Kräftigung der gesamten Muskulatur führt. Eine erworbene Schwimmfähigkeit bildet die Voraussetzung zur Teilhabe an weiteren bedeutsamen schulischen Aktivitäten wie Reisen und allen Formen des Wassersports. Schwimmen zu können ist eine lebenswichtige und teilhabe-relevante Grundfähigkeit, die in Deutschland aber, ähnlich wie der Bildungserfolg, nach wie vor stark von der sozialen Herkunft der Eltern abhängt. Die Schwimmfähigkeit zu erwerben sowie die Fähigkeit, gefährdende Situationen im Wasser meiden und ggf. bewältigen zu können, gehören deshalb zu den Grundaufgaben schulischen Sportunterrichts.

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Schwimmen in der Schule

Im Wasser können Erfahrungen gesammelt werden, die ausschließlich in diesem Element möglich sind. 

Das Bewegen im Wasser kann den gesundheitlichen Zustand und die körperliche Entwicklung von Grundschulkindern besonders günstig beeinflussen, da dabei große Muskelgruppen des Rumpfes und der Extremitäten eingesetzt werden, was zu einer Kräftigung der gesamten Muskulatur führt. Eine erworbene Schwimmfähigkeit bildet die Voraussetzung zur Teilhabe an weiteren bedeutsamen schulischen Aktivitäten wie Reisen und allen Formen des Wassersports. Schwimmen zu können ist eine lebenswichtige und teilhabe-relevante Grundfähigkeit, die in Deutschland aber, ähnlich wie der Bildungserfolg, nach wie vor stark von der sozialen Herkunft der Eltern abhängt. Die Schwimmfähigkeit zu erwerben sowie die Fähigkeit, gefährdende Situationen im Wasser meiden und ggf. bewältigen zu können, gehören deshalb zu den Grundaufgaben schulischen Sportunterrichts.

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