Schulsozialarbeit: Forschungsumfrage bei allen niedersächsischen Schulen

Wissenschaftlerinnen der HAWK Hildesheim stellen erstmals Daten für das gesamte Land zusammen / E-Mail-Umfrage gestartet / GEW unterstützt das Projekt

Alle niedersächsischen Schulen haben in den letzten Wochen Tagen elektronische Post mit Zugangsdaten zu einem Online-Fragebogen erhalten Hintergrund ist ein Forschungsprojekt zum Thema Schulsozialarbeit. Wissenschaftlerinnen der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim möchten alle sozialpädagogischen Fachkräfte befragen. Die GEW Niedersachsen unterstützt das Forschungsvorhaben inhaltlich, politisch und materiell, auch um Schulsozialarbeit als wichtige Landesaufgabe weiter einzufordern. Dies umso mehr als mim Koalitionsvertrag von Rot/Grün ein Ausbau der Schulsozialarbeit festgelegt wurde.

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duz SPECIAL

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Gute Arbeit in der Wissenschaft - Herrschinger Kodex

Das aktuelle duz SPECIAL der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) plädiert für bessere Beschäftigungsbedingungen und berechenbare Karrierewege in Wissenschaft, Forschung und Lehre. Das SPECIAL Gute Arbeit in der Wissenschaft – Herrschinger Kodex liegt dem duz Magazin vom 25. Januar bei.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Sie zählt insgesamt über 265.000 Mitglieder in allen Bildungsbereichen – von KITAS bis zur Weiterbildung – und macht sich auch in Hochschule und Forschung auf politischer Ebene und in Tarifverhandlungen für die Beschäftigten stark.

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Durch Zwangsteilzeitverträge in die Altersarmut

Pädagogische Fachkräfte im Landesdienst sind von Altersarmut bedroht

Die Landesregierung hat nicht vor, den Stundenumfang in den Arbeitsverträgen für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Förderschulen zu erhöhen. Damit wird an der jetzigen Zwangsteilzeitregelung mit maximal 80 %-Verträgen festgehalten. Das geht aus der Antwort von Dr. Stefan Porwol, derzeit Staatssekretär im Kultusministerium, auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Renate Greuter hervor.

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Zwischen Forscher_innenglück und Existenzängsten

Herausforderung Promotion

Verlässliche Zahlen über die Doktorand_innen an Universitäten gibt es kaum, erfasst werden Promotionen erst bei ihrem Abschluss. Die Georg-August-Universität Göttingen ist keine Ausnahme: Im Jahr 2011 wurden 509 Promotionen (ohne Medizin) abgeschlossen. Weitere relevante Daten wie Abbruchsquote und Dauer sind aber unbekannt. Doktorand_innen tauchen als Studierende auf, wenn sie immatrikuliert sind, oder als Mitarbeiter_innen, wenn sie eine Stelle an der Universität haben: Da Promovierende an einer Universität aber keinen einheitlichen Status haben, werden viele von ihnen nicht erfasst.

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Niedriglöhne? Zwei Drittel an Frauen! Niedriglöhne? Zwei Drittel an Frauen!

Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sind auch im niedersächsischen Bildungssystem weit verbreitet

Seit Jahrzehnten kreieren verschiedene Bundesregierungen Sonderregelungen für vermeintliche Aushilfstätigkeiten. Diese sollten sozialversicherungsfrei und steuerfrei sowie möglichst flexibel und leicht zu regeln sein. Plausibel klang auch die vermeintliche Zielsetzung der Reformen, den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern oder die Beschäftigungen Geringqualifizierter auszuweiten. In der Realität führten diese Reformen jedoch zu einer Spaltung von Beschäftigung in reguläre, tariflich bezahlte Arbeit und geringfügige Beschäftigung, sogenannte Minijobs.

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