Unterrichtsreihe „Zwangsheirat“ zum Ausleihen

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Gewalt im Namen der Ehre hat viele Gesichter: Bei Gewalt im Namen der Ehre handelt es sich um Gewalt, die zur Erhaltung der vermeintlichen Familienehre angewendet wird. Sie fängt an bei psychischem Druck und reicht von emotionaler Erpressung über körperliche und sexualisierte Gewalt bis hin zu Zwangsverheiratungen oder so genannten Ehrenmorden.

 Zwangsheirat ist eine Menschenrechtsverletzung

Überall auf der Welt werden Mädchen und Frauen gegen ihren Willen verheiratet – auch in Deutschland! Im Jahr 2011 wurde unter der Mitarbeit von TERRE DES FEMMES die Studie „Zwangsverheiratung in Deutschland" veröffentlicht. Darin wurde deutlich, dass in Deutschland jedes Jahr über 3.400 Mädchen und Frauen von einer Zwangsverheiratung betroffen oder bedroht sind. In der ebenfalls 2011 herausgegebenen Studie „Ehrenmorde in Deutschland 1996-2005" wurden 78 Fälle untersucht.

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Neue Lösung für Nutzung digitaler Bildungsmedien wird kommen

Aus für den Schultrojaner

Die Aktivitäten der GEW, der SchulleiterInnen und der Kollegien zeigen weitere Wirkung. Die Kultusministerkonferenz und der Verband Bildungsmedien haben sich darauf verständigt, dass es keine Software geben soll, mit der Schulen ausspioniert werden sollen. Im Sommer wollen die KMK und der Verband Bildungsmedien Verhandlungen aufnehmen, um den Einsatz digitaler oder digitalisierter Lehrmittel alltagstauglich und rechtssicher zu ermöglichen. Unser Einsatz lohnt sich, wir bleiben am Ball!

Erklärung von KMK und Verband Bildungsmedien im Wortlaut (PDF)

Zukunftstag für Chancengleichheit

Seit 2001 wird in Deutschland jährlich der „Girls'Day" durchgeführt. Auch im zwölften Jahr wird in vielen Bundesländern dieser Tag als „Girls'Day" veranstaltet, um speziell Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu motivieren. In Niedersachsen wird der Girls'Day als „Zukunftstag für Mädchen und Jungen" angeboten. Er wird am Donnerstag, dem 26. April stattfinden.

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Ein Jahr Gleichberechtigungsgesetz – Wer kennt es schon?

Das „neue" Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz

Seit über einem Jahr ist das „neue" Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz (NGG) in Kraft, doch obwohl es an Aktualität kaum zu überbieten ist, findet es kaum Beachtung. Gerade in Bezug auf die öffentlichen Diskussionen zu Vereinbarkeit, Quote und demografischem Wandel müsste es in aller Munde sein. Hier ein kurzer Überblick.

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Inklusion: Erhebliche Nachbesserungen nötig

CDU/FDP-Gesetzentwurf und Personalausstattung unzureichend

„Wir wollen, dass die Inklusion gelingt", erklärte der schulpolitische Experte der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen Henner Sauerland bei der Anhörung im Kultusausschuss am 15. Dezember. „ Alle Schulen müssen konzeptionell und personell so ausgestattet sein, dass sie Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen ohne Diskriminierung integrieren und alle Kinder und Jugendlichen gut fördern können.

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