GEW: Dieses Gesetz muss wieder weg!

Das von der Landtagsmehrheit beschlossene Schulgesetz ist eine Mogelpackung

Das am 16. Juni im Landtag verabschiedete Schulgesetz bezeichnet der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen als „Mogelpackung“. Die GEW fordert, dass die Verpflichtung auf die Einführung des Turbo-Abiturs an Gesamtschulen wieder aus dem Gesetz gestrichen wird. Vertreter der Koalition und das Kultusministerium hatten in den letzten Tagen gegenüber Gesamtschuleltern und der Presse „Entgegenkommen“ signalisiert und versprochen, die integrierte Sekundarstufe I werde nicht beschädigt, jedenfalls bis zum 8. Schuljahrgang. Dies solle durch untergesetzliche Regelungen wie Grundsatzerlass, Versetzungs- und Abschlussverordnung gesichert werden. Die Kritik der Gesamtschulanhänger werde aber auch bei den Beratungen der Verordnungen und Erlasse bestätigt werden.

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Änderung des Erlasses „Übertragung erweiterter Entscheidungsspielräume an Eigenverantwortlichen Schulen“

Anhörungsverfahren

Eine Änderung des sogenannten Deregulierungserlasses, der die Spielräume der Eigenverantwortlichen Schule regelt, befindet sich zurzeit im Anhörungsverfahren. So soll zukünftig der Beschluss des Schulvorstandes den gemeinsamen Unterricht der Haupt- und Realschule in den Schuljahrgängen 5 bis 7 für alle Fächer bis auf Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache ermöglichen.

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Jugendhilfe, Schule und Soziale Arbeit: Kinder und Jugendliche professionell begleiten

Erfolgreiche Kooperationsveranstaltung der Fachhochschule Osnabrück und der GEW Niedersachsen

Studiendekan Martin Moers und der GEW-Vorsitzende Koll. Eberhard Brandt konnten dazu am 1. Juni 2007 über 80 ErzieherInnen, Lehrende und Lehrkräfte im sozialpädagogischen und pädagogischen Bereich, SozialarbeiterInnen und Studierende der Erziehungswissenschaften und der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik in der Fachhochschule Osnabrück begrüßen. Hervorgehoben wurde, dass alle pädagogischen Berufe ohne Ausnahme eine gleichermaßen qualitätsvolle Ausbildung benötigen. Inzwischen gibt es bundesweit 23 Ansätze für eine Hochschulausbildung von ErzieherInnen.

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Rote Karten für die Schulgesetznovelle

tagung

1.000 rote Karten zeigten die Delegierten der GEW der Schulpolitik der Landesregierung. „Wir üben nicht Kritik an Einzelheiten. Das gesamte Projekt ‚Eigenverantwortliche Schule’ führt in die falsche Richtung“, so formulierte der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt. Kultusminister Busemann werde Lügen gestraft, weil er behauptet hatte, das in den Landtag eingebrachte Gesetz sei in der Anhörung weitgehend akzeptiert worden. In mehreren Resolutionen wurde die Position der GEW bekräftigt.

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Entschließung: Dringender Appell zu den aktuellen Entscheidungen zur Eigenverantwortlichen Schule

Die GEW Niedersachsen fordert den Niedersächsischen Kultusminister auf, die Veränderung der Schulbehörden und der Aufgaben und Rechte der Schulleiterinnen und Schulleiter sowie der Kollegien in Übereinstimmung mit den Vorstellungen der Lehrerschaft durchzuführen und sich von ideologisch motivierten Vorschlägen einer vorgeblich „Eigenverantwortlichen Schule“ zu verabschieden.

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