Video zur Schul-Debatte

RTL zum Bildungsgipfel

Er sollte den Schulfrieden in Niedersachsen herbeiführen - doch stattdessen trägt er zur weiteren Eskalation bei: Der Bildungsgipfel, zu dem der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) die Oppositionsparteien und die Lehrergewerkschaft GEW eingeladen hatte, blieb eine einsame Veranstaltung.

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GEW sagt Beteiligung am 3. Bildungsgespräch ab

Brandt fordert die schwarz-gelbe Koalition auf, ihre Verweigerungshaltung aufzugeben

Die GEW sagt ihre Teilnahme am 3. Bildungsgespräch ab, das Kultusminister Bernd Althusmann kurzfristig zu den Themen „Umsetzung des Hartz-IV-Bildungspakets“ und „Übergangssysteme in die Berufsbildung“ anberaumt hat. Wie der Landes­vorsitzende Eberhard Brandt dem Kultusminister in einem Brief mitteilte, seien die Voraus­setzungen für konsensuale Gespräche gegenwärtig nicht gegeben. So könne keine Rede da­von sein, dass „wieder ein aktiver und konstruktiver Dialog“ geführt werde, wie es in der Einla­dung des Ministers heißt. „Wir hatten ja keinen konstruktiven Dialog zur künftigen Schulstruktur. Vielmehr waren die letzten beiden Bildungsgespräche gescheitert, weil die Regierungskoalition eine greifbare einvernehmliche Lösung verweigert hat. Übrigens nicht nur uns, sondern auch dem Kultusminister selbst“, so Brandt.

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Der Niedersächsische Landtag hat am 12.11.2010 die Novelle zum NSchG beschlossen

Die wesentlichen Änderungen in Stichpunkten (PDF)
Schulgesetznovelle (PDF)

Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes

Stellungnahme (PDF)
Synopse der Novelle mit Begründung (PDF)
Schulgesetznovelle (PDF)

Dienen Evaluationen der schulischen Qualitätsentwicklung?

Das niedersächsisches Kultusministerium setzt bei der Steuerung der Eigenverantwortlichen Schule auf die innere und äußere Evaluation. Inwieweit diese Evaluationen durch Schulinspektion und die Nutzung von Beobachtungs- und Befragungsinstrumenten aber wirklich das erhoffte qualitätsentwickelnde Potenzial enthalten und die schulische Qualitätsentwicklung entsprechend befördern, ist bisher nicht durch vergleichende Untersuchungen belegt. Können Evaluationen der Schule also die mit ihnen verbundenen Ansprüche überhaupt erfüllen? Erste Erfahrungen jedenfalls geben Anlass zu der Vermutung, dass die aktuell forcierten Instrumente sogar eher negative Effekte für die Schule und ihre Qualität haben könnten.

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