Niedriglöhne? Zwei Drittel an Frauen! Niedriglöhne? Zwei Drittel an Frauen!

Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sind auch im niedersächsischen Bildungssystem weit verbreitet

Seit Jahrzehnten kreieren verschiedene Bundesregierungen Sonderregelungen für vermeintliche Aushilfstätigkeiten. Diese sollten sozialversicherungsfrei und steuerfrei sowie möglichst flexibel und leicht zu regeln sein. Plausibel klang auch die vermeintliche Zielsetzung der Reformen, den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern oder die Beschäftigungen Geringqualifizierter auszuweiten. In der Realität führten diese Reformen jedoch zu einer Spaltung von Beschäftigung in reguläre, tariflich bezahlte Arbeit und geringfügige Beschäftigung, sogenannte Minijobs.

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Frauen in pädagogischen Berufen nicht länger abkoppeln

Bildungsgewerkschaft: Kleine Kinder - kleines Gehalt, große Kinder - großes Gehalt ist Anachronismus

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft macht sich dafür stark, Frauen in pädagogischen Berufen genauso wie Männer in vergleichbaren akademischen Berufen im öffentlichen Dienst zu bezahlen. In diesem Zusammenhang begrüßte die Bildungsgewerkschaft den Vorstoß der CDU/CSU-Fraktion, sich für eine gerechtere Bezahlung unabhängig vom Geschlecht einzusetzen.

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Schwarzbuch 2: „ Arbeit in Integrationskursen" der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Mit dem Schwarzbuch wird auf den Skandal hingewiesen, dass die Lehrkräfte, die für die Vermittlung der deutschen Sprache an Migrantinnen und Migranten im Rahmen der Integrationskursverordnung (IntV) verantwortlich sind, ins soziale Abseits gedrängt werden - und zwar in staatlicher Regie: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das den Weisungen des Bundesinnenministeriums (BMI) folgt, steuert die Integrationskurse.

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Forderungen der GEW an die Landespolitik

Broschüre - Forderungen der GEW zur Bildungspolitik in Niedersachsen
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„Davon kann ich keine Familie ernähren" – Rahmenbedingungen von Schulsozialarbeit in Niedersachsen

Prof. Dr. Maria Busche-Baumann aus EUW 09/2012

SCHAUPLÄTZE

1. Szene
Die Leiterin des Bildungsbüros Peine hat die Kooperationspartner im Projekt „Schulsozialarbeit mit dem Schwerpunkt Case-Management" zur Abschlussevaluation eingeladen. Schulleitungen, Sozial- und Schuldezernenten, Vertreter und Vertreterinnen von Stadt und Landkreis diskutieren seit geraumer Zeit über die erreichten Ziele und die Zukunft des Projektes. Einig sind sich alle: dieses - aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes (BUT) finanzierte - Projekt soll wegen seiner förderlichen Wirkung bei den Kindern und Jugendlichen weitergeführt werden. Auch die Leitung eines Gymnasiums spricht sich dafür aus. Direkt an mich gewendet appelliert sie: „Schreiben Sie, wir brauchen auch Schulsozialarbeit!" Wegen fehlender Fachkräfte sei zurzeit eine Studentin des Lehramts mit 6 Stunden in der Woche in der Lernbegleitung beschäftigt. „Das ist keine Fachkraft, aber wir sind froh, dass wir überhaupt jemanden haben."

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