GEW: Land verstärkt Fachkräftemangel durch Zwangsteilzeit

Hannover, 19. Juni 2018: Aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verursacht das Land Niedersachsen seinen Fachkräftemangel teilweise selbst. „Mehr als 1.000 pädagogische und therapeutische Fachkräfte im Landesdienst arbeiten seit 2002 in Zwangsteilzeit mit höchstens 80 Prozent", sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. Sie sind in inklusiven Schulen sowie in Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige und körperlich-motorische Entwicklung tätig. „Diese hochqualifizierten Beschäftigten müssen auf ihren Wunsch hin die Möglichkeit haben, Vollzeit zu arbeiten", forderte Pooth.

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Mit niedersächsischem Statement: GEW zum Beamtenstreik-Urteil

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GEW: Schwarzer Tag für Demokratie und Menschenrechte“

Hannover, 12. Juni 2018: „Das ist ein Schwarzer Tag für Demokratie und Menschenrechte“, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, am Dienstag in Karlsruhe in einer ersten Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Streikrecht für Beamtinnen und Beamte: „Das Gericht schreibt die bisherige Rechtsprechung fest und macht damit einen Rückschritt ins vergangene Jahrhundert. Im Gegensatz zum Bundesverwaltungsgericht sieht das Verfassungsgericht weder eine Kollision zwischen deutschem und internationalen Recht noch eine Kollision in der deutschen Rechtsprechung.“ Tepe kündigte an, dass die GEW das Urteil jetzt eingehend prüfen und dann über die weiteren Schritte entscheiden werde.   

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GEW will Fakten zur Abordnung vom Minister

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Hannover, 8. Juni 2018: Nach Informationen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen wird es in diesem Sommer voraussichtlich noch mehr Abordnungen von Lehrkräften geben als im vergangenen Jahr. 2017 hatte dies zu erheblichem Unmut geführt.

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GEW: Teure Doppelstruktur bei Inklusion verschärft Fachkräftemangel

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Hannover, 6. Juni 2018: Niedersachsen muss nach Überzeugung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das teure Doppelsystem bei der schulischen Inklusion abschaffen. Der Landesrechnungshof hatte die kostenintensive Parallelstruktur von Förder- und Regelschulen in seinem Bericht vom 6. Juni deutlich bemängelt.

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GEW fordert Friedenserziehung statt Bundeswehr-Veranstaltungen

Soldat verboten

Hannover, 4. Juni 2018: Wie am 4. Juni bekannt wurde, will die Bundeswehr in dieser Woche offenbar für eine Schule im Landkreis Cuxhaven eine Veranstaltung zur Berufsorientierung durchführen. Dabei soll dem Gymnasium finanziell unter die Arme gegriffen werden. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Eva Viehoff schreibt in einer Pressemitteilung dazu, dass die Bundeswehr anstelle der Schule für Busfahrt und Verpflegung der Schülerinnen und Schülern aufkomme. Die GEW Niedersachsen lehnt dies entschieden ab und plädiert für eine konsequente Friedenspädagogik.

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