GEW: Entlastung von Lehrkräften erster Schritt / Arbeitszeitverordnung muss dringend verändert werden

Hannover, 18. Januar 2018: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen sieht die Ankündigung von Kultusminister Grant Hendrik Tonne positiv, Lehrkräfte von Verwaltungsarbeiten zu befreien. Auch den Wegfall der bisherigen Schulinspektion, die von einer „Fokusevaluation" ersetzt werden soll, beurteilt die GEW als Schritt in die richtige Richtung. Allerdings bleiben aus ihrer Sicht Fragen offen.

„Es ist gut, dass die angeschobenen Vorhaben zur Entlastung der Schulen von Verwaltungstätigkeiten bei der Einstellung pädagogischer Mitarbeiter umgesetzt werden", sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. Auch dafür habe die GEW in den vergangenen Jahren gekämpft. „Als erste entlastende Maßnahme für Schulleitungen sieht die GEW das Vorhaben des Kultusministers positiv. Letztlich darf dieser Schritt jedoch keinesfalls die Novellierung der Arbeitszeitverordnung mit spürbaren Entlastungen für Lehrkräfte ersetzen!", betonte sie. Sie nehme den Minister beim Wort, dass es hierbei kein Entweder-oder geben werde.

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GEW: Durch Streikrecht Beamtenstatus modernisieren

Hannover, 17. Januar 2018: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen erneuert ihre Forderung nach dem Streikrecht für verbeamtete Lehrkräfte.

Angesichts der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht vom 17. Januar 2018, bei der die GEW zwei Klagende aus Niedersachsen vertritt, setzt sich die Landesvorsitzende Laura Pooth für den Erhalt und die Modernisierung des Beamtenstatus´ ein. „Der Beamtenstatus könnte durch das Streikrecht zeitgemäß angepasst werden, ohne ihn aufgeben zu müssen. Die vermeintlichen Vorteile gehören vielfach leider der Vergangenheit an", sagte Pooth.

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GEW: Verlässlichkeit der Grundschule muss bleiben

Hannover, 20. Dezember 2017: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen weist den Vorschlag des Philologenverbandes entschieden zurück, die verlässliche Grundschule zeitweise auszusetzen. Der Vorsitzende Horst Audritz hatte am 20. Dezember im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) wegen des akuten Lehrkräftemangels angeregt, Grundschulkinder im Bedarfsfall auch deutlich vor 13 Uhr nach Hause schicken zu können.

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Familienzuschlag: Keine Veranlassung zu Widersprüchen

Mitte Dezember kursierten vermehrt E-Mails an Schulen mit der Aufforderung an Beamt*innen und Beamte, die drei oder mehr Kinder haben, gegen die Höhe des Familienzuschlags für dritte und weitere Kinder Widerspruch einzulegen. Der für die Information verantwortliche Verband suggeriert, dass dies in Niedersachsen notwendig sei, um Rechtsansprüche zu sichern.

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Aktion „Wunschliste 2017“: GEW und GdP fordern Weihnachtsgeld für Beamtinnen und Beamte

Hannover, 11. Dezember 2017: Unter dem Motto „Wunschliste 2017" haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Montag vor dem Niedersächsischen Landtag in Hannover ihre Forderung nach Zahlung eines Weihnachtsgelds für alle Beamtinnen und Beamten in Niedersachsen erneuert.

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DGB-Ausbildungsreport vorgestellt / GEW: Investitionsstau in berufsbildenden Schulen

Der DGB-Landesbezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt hat am 4. Dezember mit Unterstützung der GEW seinen Ausbildungsreport 2017 vorgestellt. Der DGB-Vorsitzende Hartmut Tölle und Ruben Eick, Leiter der Abteilung Jugend beim DGB-Bezirk, äußerten sich bei einer Pressekonferenz kritisch zur Ausbildungssituation. Die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth forderte mehr Investitionen in die Berufsschulen und deren personelle Ausstattung.

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GEW und GdP fordern Weihnachtsgeld für alle Beschäftigten

Aktion „Wunschliste 2017“ am 11. Dezember vor dem Landtag

Bundesweit erhalten etwa 55 Prozent aller Beschäftigten Weihnachtsgeld, der Rest geht leer aus – und das schon seit Jahren. Dazu gehören auch viele Beamtinnen und Beamte in Niedersachsen. Darauf machen die Gewerkschaften auch in diesem Jahr aufmerksam. Diesmal werden GEW und GdP am 11. Dezember um 16.30 Uhr ihre „Wunschliste“ vor dem Landtag an Verantwortliche von SPD und CDU übergeben. 2005 hatte die damalige Landesregierung von CDU und FDP die Sonderzahlung im Dezember für alle Beamtinnen und Beamten ab Besoldungsgruppe A 9 ersatzlos gestrichen.

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