GEW: Lehrkräfte-Entlastung muss kommen / Kampagne gestartet

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen fordert mit Blick auf die Landtagswahl eindeutige Signale der Politik zur Entlastung der Lehrkräfte und startet die Kampagne „Nach den Daten wollen wir Taten!".
„Die Wahlprogramme der Parteien dürfen nicht ohne Pläne zur Reduzierung der enormen Arbeitszeit unser Lehrerinnen und Lehrer verfasst werden", mahnt der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt. „Die Arbeitszeitstudie der Universität Göttingen weist nach, dass Lehrkräfte dauerhaft zu viel arbeiten und dies als erhebliche Belastung empfinden. Darum braucht es jetzt Bekenntnisse aller Parteien zugunsten einer klaren Entlastung", sagt er.

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Niedersachsen beim Gewerkschaftstag

Beim 28. GEW-Gewerkschaftstag in Freiburg ist Marlis Tepe mit großer Mehrheit in ihrem Amt als Vorsitzende am 8. Mai 2017 bestätigt worden. Die niedersächsische Delegation mit dem Landesvorsitzenden Eberhard Brandt gratulierte herzlich und wünscht ihr eine erfolgreiche Amtszeit. Nachdem der Gewerkschaftstag am 7. Mai vor allem den Geschäftsbericht sowie Regularien zum Tagungsablauf diskutierte hatte, folgten am 8. Mai weitere Wahlen sowie der Einstieg in die Antragsberatung. Mehr Informationen dazu sind im Internet unter www.gew.de, auf der Facebook-Seite der GEW sowie im Magazin „E&W" zu finden.

Christian Hoffmann

Gespräch des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften GEW, ver.di und GdP mit Finanzminister Schneider zu Besoldungsfragen

DGB und Landesregierung vereinbaren Verbesserungen bei der Besoldung in Niedersachsen

Am 26. April 2017 haben der Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes ver.di, GdP und GEW mit Finanzminister Peter-Jürgen Schneider über die Übertragung des Tarifergebnisses der Länder auf die niedersächsischen Beamtinnen und Beamten beraten.

Der Tarifabschluss sieht eine Steigerung der Entgelte für Landesbedienstete um 2,0 Prozent (mindestens aber um 75 Euro) zum 1. Januar 2017 und um 2,35 Prozent zum 1. Januar 2018 vor. Das Land hatte bereits im Vorfeld eine Erhöhung der Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Niedersachsen um 2,5 Prozent zum 1. Juni 2017 und um 2,0 Prozent zum 1. Juni 2018 beschlossen.

DGB und Landesregierung haben sich nun darauf verständigt, dass die Besoldung in Niedersachsen wesentliche Elemente des Tarifergebnisses widerspiegeln soll. Konkret wird für die Erhöhung der Besoldung ein tabellenwirksamer Mindestbetrag in Höhe von 75 Euro eingeführt. Die Besoldung steigt also zum 1. Juni 2017 um 2,5 Prozent, mindestens aber um 75 Euro.

Hartmut Tölle, Vorsitzender des DGB in Niedersachsen, erklärt: „Wir haben für die Beamtinnen und Beamten eine zusätzliche soziale Komponente erreicht, die in die Besoldungstabelle einfließt. Es ist uns sehr wichtig, die produktiven Gespräche mit der Landesregierung weiterzuführen!"

Detlef Ahting, Leiter des ver.di-Landesbezirks Niedersachsen-Bremen, hebt hervor: „ Mit dem Mindestbetrag von 75 Euro wird ein wichtiger Bestandteil des Tarifergebnisses übertragen, der sich auf eine große Anzahl der niedersächsischen Beamtinnen und Beamte positiv auswirkt. Dazu zählen viele wichtige Bereiche, wie die Feuerwehr und die Justiz."

Eberhard Brandt, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen lobt die Gesprächsbereitschaft und das Entgegenkommen des Finanzministers bei der sozialen Komponente für die Beamtinnen und Beamten. Dies sei auch ein Signal für die Stärkung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes in Niedersachsen. Dennoch blieben einige ungelöste Probleme, sagt Brandt: „Um den öffentlichen Dienst im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern zu stärken, muss auch über die Wiedereinführung einer Sonderzahlung geredet werden".

Dietmar Schilff, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen, sagt: „Die mit der Landesregierung erzielte Vereinbarung ist ein weiteres wichtiges und notwendiges Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten der Polizei. Zumindest unsere Kolleginnen und Kollegen der Besoldungsgruppe A 9 werden hier berücksichtigt. Das heißt aber auch, dass es weitere spürbare Verbesserungen für alle geben muss. Dafür ist es wichtig, im Dialog zu bleiben."

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GEW begrüßt Förderung von Mehrsprachigkeit an Schulen

Hannover: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen begrüßt den Landtagsbeschluss zur Förderung der Mehrsprachigkeit an Schulen. „Endlich werden die Familiensprachen von Schülerinnen und Schülern anerkannt und als zeugnisrelevante Fächer aufgewertet. Das verbessert ihre Bildungschancen und ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft", erklärt der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt.

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Hoffmann folgt Lauenstein als Pressesprecher

Wechsel bei der GEW Niedersachsen

Hannover: Der 46-jährige Journalist und Politologe Christian Hoffmann ist seit Anfang April Pressesprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Nieder­sachsen. Damit tritt er die Nachfolge von Richard Lauenstein an, der das Amt über 30 Jahre ausgeübt hat und im Juni in den Ruhestand gehen wird. Insgesamt hat Lauenstein 38 Jahre als Gewerkschaftssekretär für die GEW gearbeitet. Seit 2011 war er auch Geschäftsführer des Landesverbandes und Verantwortlicher Redakteur der Verbandszeitschrift „Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen". Hoffmann übernimmt auch diese Position als Redaktionsleiter.

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GEW begrüßt Entlastung für Schulleiter*innen

Personalgeschäft für Grundschulen und kleine Schulen wieder in der Behörde / Schulgirokonto nicht mehr verbindlich

Die Schulleiter*innen von ca. 1.900 Schulen (Grundschulen und alle kleinen Schulen) in Niedersachsen werden entlastet: das Personalgeschäft, z.B. Einstellungen, Vertragsänderungen, Abordnungen, wird auf die Landesschulbehörde übertragen. Dort werden Verträge und Urkunden von denen unterschrieben, die alle Rechtsfragen geprüft haben. Die Schulen suchen das Personal aber weiterhin aus. Diese Entscheidung teilte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am Donnerstag, den 23. Februar den Bildungsorganisationen und Gewerkschaften im „Forum Eigenverantwortliche Schule" mit. Diese Entscheidung wurde in einem Dialogprozess erarbeitet, an dem diese teilgenommen und einen Konsens über die neue Regelung gefunden hatten.

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Schulen am 9. Februar im Warnstreik

Tarif- und Besoldungsrunde 2017 bei den Ländern
Streikkundgebung von GEW, GdP und ver.di in Hannover am Finanzministerium

Am 9. Februar beteiligen sich Beschäftigte an Schulen und Hochschulen in Niedersachsen an einem ganztägigen, von den Gewerkschaften GEW, GdP und ver.di ausgerufenen Warnstreik. Die Arbeitgeber haben in der 2. Verhandlungsrunde am 30./31. 1. 2017 immer noch kein Ange- bot vorgelegt. „Am 9.2. zeigen die Beschäftigten mit dem Warnstreik, wie sie mit dieser Ver- weigerung umgehen", sagte Rüdiger Heitefaut, GEW-Sekretär für Tarifpolitik.

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