Ein Zurück in der Inklusion kann und darf es nicht geben

Schema Integration

Es geht vielmehr darum, wie sie künftig ausgestaltet wird: 1.000 pädagogische Fachkräfte sofort einstellen

In der Anhörung zur Inklusion im Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtags am 20.1.2017 erklärte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: „Ein Zurück in der Inklusion kann und darf es nicht geben. Deshalb lehnen wir die Anträge der CDU- und FDP-Fraktionen ab." Wenn die Förderschulen Lernen wieder ab Jahrgang 1 eingeführt würden, stünden für beide Systeme, Förderschulen und inklusive Schulen, noch weniger Lehrkräfte zur Verfügung als beim weiteren Aufwachsen der Inklusion und dem geplanten Auslaufen der Förderschulen Lernen.

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Schulinspektion und VERA

Aus für Output-Steuerung, Kennzahlen und Zielvereinbarungen

Die alte Schulinspektion wird es künftig nicht mehr geben. Die Vergleichsarbeiten (VERA) in den Schuljahrgängen 3 und 8 sollen bei reduziertem Arbeitsaufwand stark vereinfacht werden.
Diese ersten Ergebnisse des Dialogs des Kultusministeriums mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und anderen Organisationen der Lehrer*innen zur Auswertung der Online-Befragung stellte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am Freitag, den 25.11.2016 beim „Forum Eigenverantwortliche Schule" in Hannover vor.

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Hoch motiviert trotz schlechter Arbeitsbedingungen

GEW stellt Studie zur Belastung von Lehrkräften vor

Niedersächsische Lehrer*innen sind höher motiviert und identifizieren sich mehr als andere Berufsgrup¬pen mit ihrer Arbeit, obwohl sie ihre Arbeitsbedingungen, vor allem die Arbeitsintensität und Arbeitszeit, schlechter beurteilen. Dies wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich, ist aber der zentrale Befund der wissenschaftlichen Studie zur Belastung von Lehrkräften, die eine Gruppe von Wissenschaftlern der Georg-August-Universität Göttingen unter Leitung von Dr. Frank Mußmann am 24.10.2016 bei einer Pressekonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen in Hannover vorgestellt hat.

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Lehrkräfte erwarten Entlastung

lehrerstellen

GEW zur Einsetzung der Arbeitszeitkommission

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt beglückwünscht Reinhard Höptner und Helga Akkermann zu ihrer Bestellung als Vorsitzende der Arbeitszeitkommission, die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt heute (Freitag, den 7. Oktober 2016) vorgestellt hat. „Es ist gut, dass Menschen mit dieser Berufs- und Lebenserfahrung die Aufgabe übernehmen; Menschen, die bekannt dafür sind, dass sie ihren eigenen Kopf haben."

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Gute Reform der gymnasialen Oberstufe

Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung auf der Tagesordnung
Die gymnasialen Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen erhalten endlich bessere pädagogische Regelungen, die die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft seit mehr als einem Jahrzehnt gefordert hat, erklärt der Landesvorsitzende Eberhard Brandt. Damit würden die von der GEW kritisierten Verschlechterungen durch die Schwarz-Gelbe Landesregierung korrigiert und zugleich sinnvolle Erneuerungen eingeführt. Das Kultusministerium sei bei der Erarbeitung der neuen Regelungen diskursiv und partizipativ verfahren.

Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte gewinnen durch die Einführung von G9 und durch die Anhebung der Wochenstunden pro Kurs mehr Zeit für gründliches und vertieftes Lernen. Kurse auf erhöhtem Niveau erhalten fünf statt vier Wochenstunden, Kurse auf grundlegendem Niveau drei statt zwei Stunden.

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GEW Niedersachsen zum Niqab-Streit

Unterstützung für Abendgymnasium Osnabrück

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Eberhard Brandt unterstützt die Entscheidung des Kollegiums des Sophie-Scholl-Abendgymnasiums in Osnabrück, dass das Tragen eines Niqab mit der Teilnahme am Unterricht unvereinbar ist. „Pädagogische Kommunikation und Interaktion mit MitschülerInnen erfordern ein offenes Gesicht." Gerade dieses Abendgymnasium sei für seine religiöse und weltanschauliche Toleranz bekannt und ermögliche erwachsenen KollegiatInnen unterschiedlicher Herkunft den Zugang zum Abitur. Ein Kopftuch errege an dieser Schule keine Aufregung, sondern werde akzeptiert. In der Abwägung von Religionsfreiheit und staatlichem Bildungsauftrag müsse es beim Niqab-Verbot bleiben.

Eberhard Brandt distanziert sich von der persönlichen Auffassung, die gestern eine Bundesfunktionärin der GEW vorgetragen hat: „Diese entspricht nicht der Beschlusslage der GEW und ist mit dem Landesverband nicht abgesprochen."

50.000 Stunden unbezahlte Mehrarbeit pro Woche an Gymnasien

Niedersächsische Arbeitszeitstudie der Lehrkräfte 2015/16
Teilzeit-Lehrkräfte an allen Schulformen benachteiligt
Am Montag, den 1. August 2016, stellten die Wissenschaftler der Universität Göttingen Dr. Frank Mußmann und Dr. Thomas Hardwig bei der Schuljahresanfangspressekonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Niedersachsen, die Ergebnisse der Niedersächsischen Arbeitszeitstudie 2015/16 vor. Die GEW Niedersachsen hatte diese Studie bei der Universität Göttingen in Auftrag gegeben. Die Einträge von 2869 Lehrkräften aus 255 Schulen von Ostern 2015 bis Ostern 2016 flossen in diese Studie ein. Die Ergebnisse sind für drei Schulformen repräsentativ: Gymnasien, Grundschulen, Gesamtschulen. Die Ergebnisse der anderen Schulformen haben lediglich den Charakter von Pilotstudien. Die Studie erfüllt die Anforderungen, die das niedersächsische Oberverwaltungsgericht in seinem Urteil zur Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeit der Gymnasiallehrkräfte formuliert hat.

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