Tarif- und Besoldungsrunde 2014 (TVöD)

Tarifergebnis in der Tarifrunde TVöD Bund und Kommunen

Tabellenentgelte in zwei Jahren um 5,7 Prozent erhöht

Nach drei Verhandlungsrunden haben sich die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit Bund und VKA auf einen Tarifabschluss verständigt. Kern ist eine Entgelterhöhung in zwei Schritten. Zum 1. März 2014 werden die Tabellenentgelte um 3,0 Prozent, mindestens aber 90 Euro erhöht. Zum 1. März 2015 werden die Tabellenentgelte um weitere 2,4 Prozent erhöht. Durch den Mindestbetrag im ersten Schritt werden die Entgelte für viele Beschäftigte in den niedrigeren Entgeltgruppen und -stufen überproportional erhöht. Im Durchschnitt ergibt sich über die Laufzeit von zwei Jahren eine Erhöhung um 5,7 Prozent. Neben der Gehaltssteigerung wird der Urlaubsanspruch für alle Beschäftigten auf einheitlich 30 Tage erhöht, für Auszubildende auf 28 Tage.

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Wir sind es wert!

Tarifrunde öffentlicher Dienst von Bund und Kommunen:
20.000 Streikende senden in Hannover ein deutliches Signal an die Arbeitgeber
GEW beteiligt sich an Warnstreik

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, GdP, ver.di, GEW und dbb Tarifunion haben in der Tarifrunde für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen mit der zweiten Warnstreikwelle begonnen. Am heutigen Dienstag beteiligten sich rund 20.000 Beschäftigte in Hannover an einer zentralen Streikkundgebung für Niedersachsen und Bremen. Vom ganztägigen Warnstreik betroffen waren alle Bereiche des öffentlichen Dienstes. „Wir wollen in der nächsten Verhandlungs¬runde einen guten Abschluss erreichen. Eure Streikbeteiligung heute ist ein starkes Signal an die Arbeitgeber", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske auf der Abschlusskundgebung auf Hannovers Opernplatz.

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GEW: Beschäftigte werden jetzt für Bewegung bei den Arbeitgebern sorgen

Bildungsgewerkschaft zur zweiten Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen – Keine Annäherung in zentralen Fragen
Potsdam – „Jetzt werden die Beschäftigen für Bewegung bei den Arbeitgebern sorgen. In der kommenden Woche weiten wir die Warnstreiks aus", kündigte Andreas Gehrke, für Tarif- und Beamtenpolitik verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag in Potsdam an. Die Arbeitgeber hatten auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigen kein Angebot vorgelegt.

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Zweite Verhandlungsrunde ohne entscheidende Annäherung beendet - GEW kündigt Ausweitung der Warnstreiks an

Tariftelegramm TVöD 21. März 2014 

In der zweiten Verhandlungsrunde mit Bund und Kommunen über eine Tariferhöhung zum TVöD haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften in einer Reihe von Fragen aufeinander zubewegt, liegen aber bei den zentralen Punkten noch weit auseinander. Die Beschäftigten haben letzte Woche mit ihren Warnstreiks, an denen sich gut 110.000 Gewerkschaftsmitglieder beteiligt haben, ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt. Sie erwarten einen Abschluss, der ihre Gehälter spürbar erhöht. GEW-Tarifexperte Andreas Gehrke kündigte an, dass die GEW jetzt ihre Warnstreiks ausweitet. In der nächsten Woche wird es in allen Bundesländern Streiks mit Kundgebungen und Demonstrationen in ausgewählten zentralen Städten geben.

Weitere Informationen zur Tarifrunde und zu den Warnstreiks gibt es wie immer auf der GEW-Tarifseite:
www.gew-tarifrunde-tvoed.de

Tarifrunde 2014: 100 Euro und 3,5 Prozent mehr Gehalt

Die GEW fordert 100 Euro Grundbetrag plus 3,5 Prozent mehr Gehalt für die rund zwei Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes beim Bund und den Kommunen. Mit ihrer Forderung für die im März beginnenden Verhandlungen orientieren sich die Gewerkschaften an der guten Tarifentwicklung der vergangenen Jahre, den positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den höheren Steuereinnahmen.