Tarifrunde 2016 (Bund/Kommunen)

Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen

GEW-Tarifkommission stimmt Tarifergebnis zu

2,4 Prozent mehr Gehalt rückwirkend zum 1. März 2016 und weitere 2,35 Prozent zum 1. Februar 2017, mit diesem Ergebnis endeten heute die Tarifverhandlungen zum TVöD. Der von den Arbeitgebern geforderte Eingriff in die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung konnte abgewehrt werden. Nur bei den Zusatzversorgungskassen, bei denen ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf besteht, werden die Beiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen moderat erhöht. Außerdem gibt es mehr als zehn Jahre nach Inkrafttreten des TVöD endlich eine Entgeltordnung für den gesamten kommunalen Bereich.

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Aufruf zum Warnstreik am 27. April in Hannover, Oldenburg und Uelzen!

Seit dem 21. März 2016 verhandeln die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber-verbände (VKA) über eine Entgelterhöhung für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes (TVöD Bund und Kommunen). In der zweiten Verhandlungsrunde am 11./12. April haben die Arbeitgeber ein „Angebot" vorgelegt, das für die Beschäftigten Reallohnverluste bedeuten würde. Außerdem wollen sie zur Sicherung der Betriebsrenten die Arbeitnehmer einseitig zur Kasse bitten. Jetzt liegt es an den Beschäftigten, auf diese Provokation mit verschärften Warnstreiks zu antworten!

Streikaufruf Hannover (PDF)
Streikaufruf Oldenburg, Ablaufplan Oldenburg (PDF)
Streikaufruf Uelzen (PDF)

Tariftelegramm vom 12. April 2016

Am Ende der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifrunde Bund/Kommunen legten die Arbeitgeber ein erstes Angebot vor. Das Angebot der Arbeitgeber sieht Gehaltsteigerungen von 1,0 Prozent zum 1. Juni 2016 und von 2,0 Prozent zum 1. Juni 2017 vor. Bei einer Laufzeit vom 1. März 2016 bis zum 28. Februar 2018 bedeutet das für die Beschäftigten drei Nullmonate.

Die Arbeitnehmerbeiträge zur Betriebsrente sollen zum 1. Juli 2016 um 0,2 Prozent, zum 1. Juli 2017 um 0,3 Prozent und zum 1. Juli 2018 um 0,4 Prozent erhöht werden. Ein Beitrag der Arbeitgeber ist nicht vorgesehen. Die angedrohte Rentenkürzung wäre damit vom Tisch.

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Positionen liegen weit auseinander – jetzt erste Warnstreiks

Tariftelegramm TVöD

Bildungsgewerkschaft zur ersten Verhandlungsrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen: Sechs-Prozent-Gehaltsforderung bekräftigt

Nach der ersten Verhandlungsrunde haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes erste Warnstreiks beim Bund und in den Kommunen angekündigt. Die Positionen von Arbeitgebern und Gewerkschaften lagen weit auseinander. Die Arbeitgeber wollen die tariflich zugesagten Renten aus der Zusatzversorgung kürzen. Das lehnten die Gewerkschaften strikt ab. Sie bekräftigten ihre Forderung nach sechs Prozent mehr Gehalt.

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Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt

Die GEW hat gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes heute in Berlin ihre Forderung für die anstehende Tarifrunde verkündet. Die Gehälter der rund 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der kommunalen Arbeitgeber sollen um sechs Prozent erhöht werden. GEW-Vorsitzende Marlis Tepe bezeichnete die Forderung als realistisch: „Die Steuereinnahmen von Bund und Kommunen steigen weiter kontinuierlich an. Wer einen handlungsfähigen öffentlichen Dienst will, braucht qualifizierte Fachkräfte und muss auch bereit sein, sie angemessen zu bezahlen."

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