Tariftelegramm vom 12. April 2016

Am Ende der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifrunde Bund/Kommunen legten die Arbeitgeber ein erstes Angebot vor. Das Angebot der Arbeitgeber sieht Gehaltsteigerungen von 1,0 Prozent zum 1. Juni 2016 und von 2,0 Prozent zum 1. Juni 2017 vor. Bei einer Laufzeit vom 1. März 2016 bis zum 28. Februar 2018 bedeutet das für die Beschäftigten drei Nullmonate.

Die Arbeitnehmerbeiträge zur Betriebsrente sollen zum 1. Juli 2016 um 0,2 Prozent, zum 1. Juli 2017 um 0,3 Prozent und zum 1. Juli 2018 um 0,4 Prozent erhöht werden. Ein Beitrag der Arbeitgeber ist nicht vorgesehen. Die angedrohte Rentenkürzung wäre damit vom Tisch.

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Positionen liegen weit auseinander – jetzt erste Warnstreiks

Tariftelegramm TVöD

Bildungsgewerkschaft zur ersten Verhandlungsrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen: Sechs-Prozent-Gehaltsforderung bekräftigt

Nach der ersten Verhandlungsrunde haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes erste Warnstreiks beim Bund und in den Kommunen angekündigt. Die Positionen von Arbeitgebern und Gewerkschaften lagen weit auseinander. Die Arbeitgeber wollen die tariflich zugesagten Renten aus der Zusatzversorgung kürzen. Das lehnten die Gewerkschaften strikt ab. Sie bekräftigten ihre Forderung nach sechs Prozent mehr Gehalt.

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Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt

Die GEW hat gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes heute in Berlin ihre Forderung für die anstehende Tarifrunde verkündet. Die Gehälter der rund 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der kommunalen Arbeitgeber sollen um sechs Prozent erhöht werden. GEW-Vorsitzende Marlis Tepe bezeichnete die Forderung als realistisch: „Die Steuereinnahmen von Bund und Kommunen steigen weiter kontinuierlich an. Wer einen handlungsfähigen öffentlichen Dienst will, braucht qualifizierte Fachkräfte und muss auch bereit sein, sie angemessen zu bezahlen."

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Tarifvertrag über die Eingruppierung und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte der Länder (TV EntgO-l)

Verbesserungen oder Nachteile?
Wie gelange ich zu einer individuellen Beratung zur neuen Entgeltordnung Lehrkräfte?
Ob, wann, unter welchen Voraussetzungen und für wen der neue Tarifvertrag zur Eingruppierung der Lehrkräfte Verbesserungen bringen kann, ist nur individuell zu klären.

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Tarifabschluss für den Sozial- und Erziehungsdienst kann jetzt umgesetzt werden

Bereits am 30. September 2015 hatten sich die Tarifparteien auf einen Abschluss für die Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst verständigt. Die Gewerkschaftsmitglieder haben das Ergebnis in der anschließenden Urabstimmung angenommen.

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