Länder-Tarifverhandlungen gehen in die dritte Runde

GEW dankt den mehr als 100.000 Streikenden

Am Donnerstag, den 28. Februar gehen die Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten der Länder in die dritte und wahrscheinlich entscheidende Runde. Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung um 6 %, mindestens aber 200 Euro. Weitere Streitthemen sind die „stufengleiche Höhergruppierung“, die Eingruppierung von Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und die „Paralleltabelle“ für angestellte Lehrkräfte. In den bisherigen zwei Verhandlungsrunden haben die in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zusammengeschlossenen Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Stattdessen provozierten sie mit einer Gegenforderung: Sie wollen den Arbeitsvorgang neu definieren und greifen damit einen Grundpfeiler des Eingruppierungsrechts im öffentlichen Dienst an.

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Machtvolle Demonstration: Warnstreik-Tag für Bremen und Niedersachsen

Mehr als 7.000 Beschäftigte haben am 27. Februar beim zentralen Warnstreik für Niedersachen und Bremen auf dem dortigen Marktplatz für demonstriert. Mit Blick auf die dritte Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) unterstützten sie die Forderungen der Gewerkschaften, da die Arbeitgeber noch immer kein Angebot vorgelegt hatten.

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Aufruf zum landesweiten Warnstreik am 27.2 mit Kundgebung in Bremen

Die GEW Niedersachsen ruft gemeinsam mit den Gewerkschaften ver.di und GdP zu einem ganztägigen Warnstreik am 27. 2 auf. Vor der 3. Verhandlungsrunde, die am 28. 2. in Potsdam beginnt, wollen wir gemeinsam Druck auf die Länder ausüben, damit sie endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen. Der Warnstreikaufruf und Hinweise zum Ablauf des Warnstreiks sind hier eingestellt.

Downloads:
Aufruf zum Warnstreik am 27. Februar (PDF)
6. Rundschreiben zur Tarif- und Besoldungsrunde 2019 (PDF)
Streikgeldliste (DOCX)

Zweite Verhandlungsrunde - Arbeitgeber mauern weiter

Unsere Antwort: Warnstreiks!

Potsdam, 7. Februar 2019 – In der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder haben die in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zusammengeschlossenen Arbeitgeber sich erneut geweigert, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die GEW wird nun verstärkt zu Warnstreiks aufrufen, um den Druck in den Tarifverhandlungen zu erhöhen.

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Auftakt zur Länder-Tarifrunde 2019 – Kein Angebot der Arbeitgeber

Länder-Tariftelegramm

Zum Auftakt der Länder-Tarifrunde, der heute in Berlin stattfand, haben die in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zusammengeschlossenen Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Sie haben lediglich die Forderungen der Gewerkschaften zur Kenntnis genommen und bekundet, zu allen Themen verhandlungsbereit zu sein.

Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung um 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro. Für die GEW geht es darüber hinaus um Verbesserungen bei der Lehrkräfteeingruppierung und für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder.

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