Neuer Grundschulerlass enttäuscht: Diese Reformen gehören auf die Tagesordnung

Als ich den Entwurf für einen neuen Grundsatzerlass überflog, merkte ich, dass nur redaktionelle Anpassungen in Auftrag gegeben worden waren und nicht die Reformen, die zur Bewältigung der neuen Aufgaben notwendig sind, vor denen die Grundschule steht. Nun wird also Schulvorstand an die Stelle von Gesamtkonferenz geschrieben, die pädagogischen Ziele der Grundschule werden etwas angefettet und in die Sprache der Kompetenzorientierung umformuliert. Ach ja, vielleicht findet sich bei der Kooperation von Grundschulen und Kindergärten etwas Neues. Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen.

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Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene – eine gesellschaftliche Herausforderung

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„Funktionaler Analphabetismus betrifft mehr als 14 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung; das sind 7,5 Mio. Menschen" in Deutschland. Dies ist das schockierende Ergebnis der „Leo – Level One Studie" der Universität Hamburg, die vergangenes Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und für Schlagzeilen sorgte.*

Worum geht es genau? Das wollten auch die Erwachsenenbildner in Niedersachsen wissen und sie machten „leo" zum thematischen Schwerpunkt ihrer Mitgliederversammlung im
Dezember 2011. Die Mitverfasserin der Studie, Dr. Wibke Rieckmann, erläuterte als Referentin eindrucksvoll und anschaulich Verfahren und Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit.

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Nun reicht’s, Herr Althusmann! GEW lehnt länderübergreifendes Abitur ab

Ende Februar teilte der niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann mit, dass ab 2014 in sechs Bundesländern in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik gemeinsame Aufgaben bzw. Aufgabenteile in der ländereigenen Abiturprüfung gestellt werden. Die Prüfungstermine seien zu vereinheitlichen. Im April dieses Jahres würden den Schulen die ersten Musteraufgaben zur Verfügung gestellt. Im Herbst 2013 sei im dritten Kurshalbjahr in den drei Fächern eine zentral festgelegte Klausur mit gemeinsamen Aufgaben bzw. Aufgabenteilen zu schreiben, bevor dann im Frühjahr 2014 das ländergemeinsame Abitur geschrieben wird. Neben Niedersachsen beteiligen sich die CDU-dominierten Länder Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein, außerdem Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

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Der Schulsport – ein Stiefkind im Kultusministerium

Forderungen der GEW Sportkommission des Landes Niedersachsen gegen die systematische Verschlechterung der Schulsportbetreuung

Die GEW Sportkommission Niedersachsen fordert das Niedersächsische Kultusministerium auf, in den vier Standorten der Landesschulbehörde jeweils eine volle Dezernentenstelle für den Sportfachbereich zu erhalten bzw. wieder einzurichten.

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Bewegung tut gut!

Für einen erweiterten Bildungsbegriff durch eine umfassende Bewegungskultur

Die Besonderheit und die Unverzichtbarkeit des Sportunterrichts im Kanon der schulischen Fächer und Lernbereiche liegen in der Bewegung als wesentlichem Element des menschlichen Daseins. In der Bewegung treten Menschen in Beziehung zu ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen. Die Erscheinungsformen von Sport sind gesellschaftlich geprägt und Teil der Kultur. Insofern bildet dieser Bereich einen besonderen und nicht austauschbaren Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, der im schulischen Sport vielfache und besondere Bildungsoptionen bietet.

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