Auf- und Ausbau von Regionalen Pädagogischen Zentren (RPZ)

2011-10-11
Auf- und Ausbau von Regionalen Pädagogischen Zentren (RPZ)
Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz
Die GEW setzt sich für den Aufbau und Ausbau von „Regionalen Pädagogischen Zentren (RPZ) in ganz Niedersachsen ein.“


Der Auf- und Ausbau von "Regionalen Pädagogischen Zentren (RPZ) soll geschehen

I. mit folgenden Aufgaben in der Schulentwicklung (SE) und Lehrer-bildung (LB) in der Region
- Förderung und Bündelung des professionellen Dialogs unter allen in LB und SE Beteiligten schulformbezogen und schulformübergreifend sowie fachbezogen und fachübergreifend
- Koordination der Zusammenarbeit zwischen allen an SE und LB beteilig-ten Institutionen - den Schulen und den Studienseminaren/ Studien-zentren, den Hochschulen sowie den Schulbehörden
- Beratung und Unterstützung aller in der SE und LB Tätigen - in der Be-rufsorientierung, in Lehre und Studium, in der Berufseingangsphase sowie in der Fort- und Weiterbildung
- Bündelung der Aktivitäten zur Reflexion von Ansätzen, Erfahrungen und Verfahren in LB und SE sowie von Programmen zur "Ausbildung der Ausbilder " und zur Nachwuchsförderung
- Förderung von Vorhaben zur Schul- und Unterrichtsforschung und Koordination von Forschungsvorhaben zur Qualitätssicherung und Qua-litätsentwicklung in LB und SE

II. mit folgenden Koordinationsbereichen (Abteilungen/Arbeitsstellen)
1 Beratung und Unterstützung der Schulen/ der LL in der SE
2 Fort- und Weiterbildung der LL und der pädagogischen Fachkräfte in angrenzenden Arbeitsfeldern
3 Koordination der Zusammenarbeit der Schulen und der Studien-seminare/Studienzentren in der LB
4 Berufsfeldorientierung in Studium und Ausbildung - Schulpraktika und Berufseingangsphase
5 Forschungsvorhaben in den pädagogischen Handlungsfeldern
6 Evaluationsvorhaben zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in SE und LB

Die Koordinationsaufgaben sollten in der Regel auf Zeit jeweils durch mind. 2 hauptamtliche Fachkräfte aus Berufspraxis und Wissenschaft wahr-genommen werden.

III. mit paritätisch aus Wissenschaft und Praxis besetztem Beirat (als "Pädagogische Kammer")
- Vertretung von Schulen/Einrichtungen sowie Behörden
- Vertretung von Studienseminaren/Studienzentren und Hochschule(n)

IV. mit vom Beirat gewähltem Vorstand und kollegialer Leitung
jeweils paritätisch besetzt aus Berufspraxis und Wissenschaft

Die Koordination der Arbeit im RPZ und der Zusammenarbeit in der Region sollte über Vorstand gesichert und dieser in seinen Aufgaben durch eine hauptamtliche Geschäftsführung unterstützt werden.