Konkrete Umsetzung der Inklusion

2015-10-13
Konkrete Umsetzung der Inklusion
Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz
Die GEW Niedersachsen fordert eine bessere Umsetzung der Inklusion. Für die niedersächsischen Schulen gehört vor allem dazu:
1. Barrierefreiheit aller Schulen
2. Einhaltung des Konnexitätsprinzips
3. Entlastung der Kolleginnen, Kollegen und Kollegien (unter anderem durch angerechnete Team- und Kooperationsstunden)
4. Bessere Bedingungen für Diagnose, Analyse und Umsetzung auch bei Nichtförderschulpädagogen
5. Ein Rahmenkonzept für eine landesweite, regionale und örtliche Fortbildung (NLQ, RPZ usw.)
6. Eine bessere Ausstattung für binnendifferenziertes Arbeiten (materiell und personell)
7. Systemische Zuordnung von Sozialpädagogischen Fachkräften (Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, Heilpädagog_innen und Heilerziehungspfleger_innen) und Therapeut_innen für interdisziplinäre Teams
8. Konkrete Hilfsangebote im Diagnose-, Analyse- und Förderbereich für Schulen (z.B. Materialsammlung)
9. Der Anzahl der Planstellen muss trotz Rückgang der Schüler_innenzahlen erhalten bleiben und für die Umsetzung der Inklusion zur Verfügung stehen.