Mentor*innentätigkeit von Fachkolleginnen und -kollegen in der Lehrer*innenausbildung

2017-11-23
Mentor*innentätigkeit von Fachkolleginnen und -kollegen in der Lehrer*innenausbildung
Beschluss des GEW-Landesvorstands
Die GEW Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass in die Ausbil-dung eingebundene Fachkolleginnen und -kollegen im Rahmen der Lehrer*innenausbildung (2. Phase, Referendariat) in den Schulen eine Entlastung erhalten in der Form von zusätzlichen Anrechnungsstunden. Die GEW Niedersachsen entwickelt ein Mentor*innenkonzept, um die bestehenden Belastungen zu begrenzen und die Qualität der Ausbildung zu gewährleisten. Dabei muss als Grundlage der anspruchsvollen Tätigkeit eine umfassende Fortbildungsmöglichkeit von Seiten des Landes vorgehalten werden. Die zur Verfügung zu stellenden Anrech-nungsstunden werden nicht durch eine Entscheidung der Schulleitung vergeben, sondern auf der Grundlage der Zahl der zu betreuenden Referendarinnen und Referendare zugeordnet. Die Grundlage der Ausbildung durch die Mentorinnen und Mentoren muss dabei auf einem Vertrauensverhältnis beruhen, das für die Entwicklung der Lehrer*innenpersönlichkeit Raum gibt.In Höhe der zusätzlichen Anrechnungsstunden ist eine entsprechende Anzahl von zusätzlichen Stellen in den Haushalt einzustellen.