Forderungen der GEW an die Landespolitik

Broschüre - Forderungen der GEW zur Bildungspolitik in Niedersachsen
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„Davon kann ich keine Familie ernähren" – Rahmenbedingungen von Schulsozialarbeit in Niedersachsen

Prof. Dr. Maria Busche-Baumann aus EUW 09/2012

SCHAUPLÄTZE

1. Szene
Die Leiterin des Bildungsbüros Peine hat die Kooperationspartner im Projekt „Schulsozialarbeit mit dem Schwerpunkt Case-Management" zur Abschlussevaluation eingeladen. Schulleitungen, Sozial- und Schuldezernenten, Vertreter und Vertreterinnen von Stadt und Landkreis diskutieren seit geraumer Zeit über die erreichten Ziele und die Zukunft des Projektes. Einig sind sich alle: dieses - aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes (BUT) finanzierte - Projekt soll wegen seiner förderlichen Wirkung bei den Kindern und Jugendlichen weitergeführt werden. Auch die Leitung eines Gymnasiums spricht sich dafür aus. Direkt an mich gewendet appelliert sie: „Schreiben Sie, wir brauchen auch Schulsozialarbeit!" Wegen fehlender Fachkräfte sei zurzeit eine Studentin des Lehramts mit 6 Stunden in der Woche in der Lernbegleitung beschäftigt. „Das ist keine Fachkraft, aber wir sind froh, dass wir überhaupt jemanden haben."

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Schulsozialarbeit an Oberschulen

Fortschritt oder Mogelpackung?

Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 haben die ersten 134 Oberschulen in Niedersachsen ihre Arbeit aufgenommen. Die kritischen Positionen der GEW zur Einrichtung und Ausgestaltung dieser Schulform fanden in der E&W regelmäßig ihren Platz. An dieser Stelle soll es nun um einen besonderen Aspekt der Oberschule gehen – die Schulsozialarbeit.

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Fachleute kritisieren unzureichende Konzepte und mangelhafte Personalausstattung

Inklusion muss gelingen

„Leider ist nicht erkennbar, ob die Landesregierung die Erfahrungen und den Rat der Fachleute aufnimmt, die seit vielen Jahren erfolgreich bei der Integration von Kindern mit Beeinträchtigungen und Behinderungen tätig sind“, erklärt Gundi Müller, Vorsitzende der Fachgruppe Sonderpädagogische Berufe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft bei einer Pressekonferenz am 2. Juli 2012 in Hannover. Es werde Zeit, dass die GEW in einen Dialog einbezogen werde und dass eine auskömmliche Personalausstattung finanziert werde, die zu den Erfolg versprechenden Konzepten passe. Bisher habe der Kultusminister Dr. Althusmann nicht auf die Vorschläge der GEW-Fachleute reagiert.

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Hoffnungsträger für die Ganztagsgrundschule?

Unabhängig davon, ob man Veröffentlichungen aus den 70er Jahren, die neue Bertelsmann-Studie oder die letzten Jahrgänge der E&W zur Hand nimmt: es finden sich viele gute Gründe für Ganztagsschulen. Auch wenn Niedersachsen bundesweites Schlusslicht im Ganztagsschulausbau ist, werden immerhin etwa ein Drittel der Grundschulen ab dem nächsten Schuljahr Ganztagsschulen sein. Nun fragen sich nicht nur Schulleitungen und Lehrkräfte, wie sie den Ganztag gestalten sollen, es fragen sich auch die „externen Partner" der Ganztagsschulen, wie das gehen kann. Wie kann es gelingen, den Bedürfnissen der Kinder im Ganztag zu entsprechen, und wie will man dies gemeinsam realisieren?

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