Eigenverantwortliche Schule

Inklusion: Studie untermauert Vorstellungen der GEW

Kultusministerin Heiligenstadt will Anregungen aus der Anhörung aufnehmen

„Die heute vom Essener Bildungsforscher Prof. Klaus Klemm vorgelegte Inklusionsstudie bestä¬tigt Vorstellungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft", teilt der Landesvorsitzende Eberhard Brandt mit. Klemm kommt zu dem Ergebnis, dass ein Doppelsystem von Förderschulen in den Bereichen Lernen, Sprache und Verhalten verhindert, dass genügend Fachpersonal für die integrierende Förderung in den allgemeinen Schulen zur Verfügung steht.

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Fachleute kritisieren unzureichende Konzepte und mangelhafte Personalausstattung

Inklusion muss gelingen

„Leider ist nicht erkennbar, ob die Landesregierung die Erfahrungen und den Rat der Fachleute aufnimmt, die seit vielen Jahren erfolgreich bei der Integration von Kindern mit Beeinträchtigungen und Behinderungen tätig sind“, erklärt Gundi Müller, Vorsitzende der Fachgruppe Sonderpädagogische Berufe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft bei einer Pressekonferenz am 2. Juli 2012 in Hannover. Es werde Zeit, dass die GEW in einen Dialog einbezogen werde und dass eine auskömmliche Personalausstattung finanziert werde, die zu den Erfolg versprechenden Konzepten passe. Bisher habe der Kultusminister Dr. Althusmann nicht auf die Vorschläge der GEW-Fachleute reagiert.

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